{"title":"Remote Times figures","description":"","products":[{"product_id":"centrosaurus-apertus","title":"Centrosaurus apertus","description":"\u003cp data-end=\"540\" data-start=\"0\"\u003e\u003cem\u003e\u003cstrong data-end=\"24\" data-start=\"0\"\u003eCentrosaurus apertus\u003c\/strong\u003e\u003c\/em\u003e ist ein basaler Ceratopsier aus der Unterfamilie Centrosaurinae, der während des Campaniums (Oberkreide), vor etwa 76 bis 75 Millionen Jahren, im heutigen \u003cspan class=\"hover:entity-accent entity-underline inline cursor-pointer align-baseline\"\u003e\u003cspan class=\"whitespace-normal\"\u003eAlberta\u003c\/span\u003e\u003c\/span\u003e, \u003cspan class=\"hover:entity-accent entity-underline inline cursor-pointer align-baseline\"\u003e\u003cspan class=\"whitespace-normal\"\u003eKanada\u003c\/span\u003e\u003c\/span\u003e, hauptsächlich in der Dinosaur Park Formation, lebte. Es handelt sich um einen mittelgroßen Ceratopsier mit einer geschätzten Länge von \u003cstrong data-end=\"427\" data-start=\"411\"\u003e5,5–6 Metern\u003c\/strong\u003e und einer Körpermasse von fast \u003cstrong data-end=\"473\" data-start=\"458\"\u003e2 Tonnen\u003c\/strong\u003e, der durch eine hochspezialisierte Schädelmorphologie gekennzeichnet ist.\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-end=\"1126\" data-start=\"542\"\u003eDer Schädel, der einen erheblichen Anteil an der Gesamtkörperlänge ausmacht, weist ein \u003cstrong data-end=\"670\" data-start=\"640\"\u003ehypertrophiertes Nasenhorn\u003c\/strong\u003e als dominierendes Element auf, mit ontogenetischer und möglicherweise dimorpher Variabilität in seiner Krümmung und Robustheit. Die Supraorbitalhörner sind deutlich reduziert. Der Parieto-Squamosum-Nackenschild ist im Vergleich zu Chasmonsaurin-Ceratopsiern relativ kurz, zeigt aber eine komplexe Ornamentierung mit \u003cstrong data-end=\"1007\" data-start=\"976\"\u003eentwickelten Epoccipitalia\u003c\/strong\u003e, einschließlich hakenförmiger Vorsprünge am hinteren Rand, die eine hohe intraspezifische Variabilität aufweisen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-end=\"1602\" data-start=\"1128\"\u003eOsteologisch betrachtet weist der Schädel eine leichte Struktur mit großen Fenstern auf, die das Gewicht reduziert, ohne die Muskelansatzfläche oder die Funktionen der Zurschaustellung zu beeinträchtigen. Der Kauapparat besteht aus einem \u003cstrong data-end=\"1404\" data-start=\"1381\"\u003everhornten rostralen Schnabel\u003c\/strong\u003e und hochspezialisierten Zahnreihen mit Zähnen, die in funktionellen Säulen organisiert sind, die eine effiziente Verarbeitung faseriger Vegetation durch komplexe Okklusionsbewegungen ermöglichen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-end=\"2060\" data-start=\"1604\"\u003eDas postkraniale Skelett ist robust, mit säulenartigen Vorder- und Hintergliedmaßen, die an die quadrupedale Fortbewegung angepasst sind. Schulter- und Beckengürtel sind gut entwickelt und stützen das beträchtliche Körpergewicht, wodurch eine stabile Fortbewegung in Schwemmlandumgebungen ermöglicht wird. Die Wirbel zeigen typische Merkmale von Ceratopsiern, mit massiven Wirbelkörpern und gut entwickelten Apophysen für den Muskelansatz.\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-end=\"2580\" data-start=\"2062\"\u003eEiner der relevantesten Aspekte aus paläoökologischer Sicht ist der Nachweis von Herdenverhalten. Die umfangreichen \"Bonebeds\" in der Dinosaur Park Formation enthalten monospezifische Ansammlungen von Hunderten bis Tausenden von Individuen, was auf komplexe soziale Strukturen hindeutet, möglicherweise mit Altersgruppen oder Wanderverhalten. Diese Ablagerungen werden im Allgemeinen als Ergebnis von Massensterben interpretiert, wahrscheinlich im Zusammenhang mit saisonalen Überschwemmungen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eUngefähre Maße des Centrosaurus:\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\u003cspan\u003eMaßstab 1:35 Komplett\u003c\/span\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\u003cspan\u003eLänge 147 mm\u003c\/span\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cspan\u003eHöhe 65 mm\u003c\/span\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cspan\u003eBreite 59 mm\u003c\/span\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cspan\u003eLänge Schnauze-Schwanz 171 mm\u003c\/span\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\u003cspan\u003eMaßstab 1:20 Komplett\u003c\/span\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\u003cspan\u003eLänge 257 mm\u003c\/span\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cspan\u003eHöhe 113 mm\u003c\/span\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cspan\u003eBreite 103 mm\u003c\/span\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cspan\u003eLänge Schnauze-Schwanz 300 mm\u003c\/span\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cul\u003e\u003c\/ul\u003e\n\u003c\/ul\u003e","brand":"Remote Times","offers":[{"title":"1:35 \/ Ungrundiert","offer_id":54752933773580,"sku":"DC-1369-135-SINI","price":58.74,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"1:35 \/ Vorbereitet","offer_id":54752933806348,"sku":"DC-1369-135-IMPRI","price":63.74,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"1:35 \/ Handbemalt","offer_id":54752933839116,"sku":"DC-1369-135-PINTA","price":168.9,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"1:20 \/ Ungrundiert","offer_id":54752933871884,"sku":"DC-1369-120-SINI","price":109.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"1:20 \/ Vorbereitet","offer_id":54752933904652,"sku":"DC-1369-120-IMPRI","price":119.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"1:20 \/ Handbemalt","offer_id":54752933937420,"sku":"DC-1369-120-PINTA","price":275.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0672\/1106\/7660\/files\/Centrosaurus_30.jpg?v=1782209780"},{"product_id":"europelta-carbonensis","title":"Europelta carbonensis","description":"\u003cp data-start=\"0\" data-end=\"565\"\u003e\u003cem\u003e\u003cstrong data-start=\"0\" data-end=\"25\"\u003eEuropelta carbonensis\u003c\/strong\u003e\u003c\/em\u003e ist ein Thyreophoren-Dinosaurier aus der Gruppe der Ankylosauria und gilt als einer der basalsten Nodosauriden Europas. Er lebte während der Unterkreide (frühes Aptium, vor etwa 113–110 Millionen Jahren) in der heutigen Region \u003cspan class=\"hover:entity-accent entity-underline inline cursor-pointer align-baseline\"\u003e\u003cspan class=\"whitespace-normal\"\u003eAragonien\u003c\/span\u003e\u003c\/span\u003e, \u003cspan class=\"hover:entity-accent entity-underline inline cursor-pointer align-baseline\"\u003e\u003cspan class=\"whitespace-normal\"\u003eSpanien\u003c\/span\u003e\u003c\/span\u003e, genauer gesagt in der Escucha-Formation. Dieses Taxon stellt den bisher vollständigsten in Europa beschriebenen Ankylosaurier dar, was eine detaillierte anatomische Analyse seiner Morphologie ermöglichte.\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-start=\"567\" data-end=\"1025\"\u003eEs handelt sich um einen mittelgroßen, vierfüßigen Dinosaurier mit einer geschätzten Länge von \u003cstrong data-start=\"650\" data-end=\"666\"\u003e4 bis 5 Metern\u003c\/strong\u003e und einem Gewicht von etwa \u003cstrong data-start=\"687\" data-end=\"704\"\u003e1–2 Tonnen\u003c\/strong\u003e, gekennzeichnet durch einen niedrigen, länglichen Körper, der an eine stabile und langsame Fortbewegung angepasst ist. Der Schädel ist im Verhältnis zum Körper relativ klein, mit einer länglichen und niedrigen Morphologie und weist primitive Merkmale innerhalb der Nodosauridae auf, wie die Anordnung der Schädelosteoderme und die Struktur der Fenestrae.\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-start=\"1027\" data-end=\"1636\"\u003eDas auffälligste Merkmal von \u003cstrong data-start=\"1054\" data-end=\"1079\"\u003eEuropelta carbonensis\u003c\/strong\u003e ist sein dermales Panzerungssystem. Der Körper war mit einer Kombination aus \u003cstrong data-start=\"1164\" data-end=\"1206\"\u003epolygonalen Osteodermen und Knochenplatten\u003c\/strong\u003e bedeckt, die in Längsreihen entlang des Rückens angeordnet waren. Besonders hervorzuheben sind die \u003cstrong data-start=\"1295\" data-end=\"1318\"\u003eSchulterstacheln\u003c\/strong\u003e (shoulder spikes), die lang und seitlich hervorragten, aus dem Schultergürtelbereich ragten und wahrscheinlich defensiven Funktionen gegen Raubtiere dienten. Im Gegensatz zu den abgeleiteteren Ankylosauriern fehlte \u003cem data-start=\"1545\" data-end=\"1556\"\u003eEuropelta\u003c\/em\u003e eine Schwanzkeule, was mit seiner Zuordnung zu den Nodosauridae übereinstimmt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-start=\"1638\" data-end=\"2025\"\u003eDas postkraniale Skelett zeigt robuste und relativ kurze Gliedmaßen mit massiven Langknochen und Gelenken, die zur Stützung des Körpergewichts angepasst sind. Die Wirbel weisen solide Zentren und gut entwickelte Apophysen mit Muskelansätzen auf, die auf eine kräftige Muskulatur im Rücken- und Schwanzbereich schließen lassen, die wahrscheinlich mit der Stützung der Panzerung in Verbindung stand.\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-start=\"2027\" data-end=\"2407\"\u003eDer Kieferapparat ist an eine niedrig wachsende, pflanzliche Ernährung angepasst, mit einer relativ schmalen Schnauze und kleinen, blattförmigen Zähnen, die zum Schneiden von weicher bis mittelharter Vegetation wie Farnen und frühen Angiospermen geeignet sind. Das Fehlen komplexer Zahnbatterien deutet auf eine im Vergleich zu anderen abgeleiteteren Ornithischiern begrenzte Nahrungsverarbeitung hin.\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-start=\"2409\" data-end=\"2939\" data-is-last-node=\"\" data-is-only-node=\"\"\u003eAus phylogenetischer Sicht nimmt \u003cstrong data-start=\"2447\" data-end=\"2472\"\u003eEuropelta carbonensis\u003c\/strong\u003e eine basale Position innerhalb der Nodosauridae ein und ist von entscheidender Bedeutung für das Verständnis der frühen Ausbreitung der Ankylosaurier auf dem europäischen Kontinent, insbesondere in einem paläogeographisch insularen Kontext während der Unterkreide. Sein ausgezeichneter Erhaltungszustand ermöglichte die Identifizierung von Evolutionsmustern in der dermalen Panzerung und der Schädelmorphologie und lieferte relevante Informationen über die frühe Diversifizierung der Thyreophoren im westlichen Laurasia.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eUngefähre Maße des Europelta:\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\u003cspan\u003eMaßstab 1:35 komplett\u003c\/span\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\u003cspan\u003eLänge 98 mm\u003c\/span\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cspan\u003eHöhe 39 mm\u003c\/span\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cspan\u003eBreite 63 mm\u003c\/span\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cspan\u003eLänge Schnauze-Schwanz 143 mm\u003c\/span\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\u003cspan\u003eMaßstab 1:20 komplett\u003c\/span\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\u003cspan\u003eLänge 170 mm\u003c\/span\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cspan\u003eHöhe 68 mm\u003c\/span\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cspan\u003eBreite 110 mm\u003c\/span\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cspan\u003eLänge Schnauze-Schwanz 250 mm\u003c\/span\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cul\u003e\u003c\/ul\u003e\n\u003c\/ul\u003e","brand":"Remote Times","offers":[{"title":"1:35 \/ Ungrundiert","offer_id":54752960807180,"sku":"DC-1370-135-SINI","price":46.56,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"1:35 \/ Vorbereitet","offer_id":54752960839948,"sku":"DC-1370-135-IMPRI","price":51.56,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"1:35 \/ Handbemalt","offer_id":54752960872716,"sku":"DC-1370-135-PINTA","price":148.2,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"1:20 \/ Ungrundiert","offer_id":54752960905484,"sku":"DC-1370-120-SINI","price":84.45,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"1:20 \/ Vorbereitet","offer_id":54752960938252,"sku":"DC-1370-120-IMPRI","price":91.45,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"1:20 \/ Handbemalt","offer_id":54752960971020,"sku":"DC-1370-120-PINTA","price":225.7,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0672\/1106\/7660\/files\/Europelta_4.jpg?v=1782209806"},{"product_id":"iberospinus-natarioi","title":"Iberospinus natarioi","description":"\u003cp data-end=\"466\" data-start=\"0\"\u003e\u003cem\u003e\u003cstrong data-end=\"24\" data-start=\"0\"\u003eIberospinus natarioi\u003c\/strong\u003e\u003c\/em\u003e ist ein kürzlich beschriebener Spinosauridae-Theropode, der während der Unterkreide (Barremium, vor etwa 130 Millionen Jahren) im heutigen \u003cspan class=\"hover:entity-accent entity-underline inline cursor-pointer align-baseline\"\u003e\u003cspan class=\"whitespace-normal\"\u003ePortugal\u003c\/span\u003e\u003c\/span\u003e, genauer gesagt in der Papo-Seco-Formation, lebte. Dieses Taxon stellt einen der vollständigsten bekannten Spinosauriden der iberischen Halbinsel dar und liefert relevante Informationen über die frühe Vielfalt der Gruppe in Westeuropa.\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-end=\"901\" data-start=\"468\"\u003eEs handelt sich um einen mittelgroßen Theropoden innerhalb der Spinosauridae, mit einer geschätzten Länge von \u003cstrong data-end=\"578\" data-start=\"562\"\u003e6 bis 9 Metern\u003c\/strong\u003e und einer ungefähren Körpermasse von \u003cstrong data-end=\"630\" data-start=\"613\"\u003e1–2 Tonnen\u003c\/strong\u003e, obwohl diese Zahlen aufgrund des unvollständigen Fossilmaterials vorläufig sind. Die Überreste umfassen Schädelelemente, Wirbel, Rippen, Teile des Beckengürtels und Gliedmaßen, was eine relativ detaillierte anatomische Rekonstruktion ermöglichte.\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-end=\"1340\" data-start=\"903\"\u003eDer Schädel, obwohl fragmentarisch, zeigt typische Merkmale der Spinosauriden, wie eine \u003cstrong data-end=\"1028\" data-start=\"998\"\u003everlängerte und schmale Schnauze\u003c\/strong\u003e mit konischen und leicht zurückgebogenen Zähnen, die keine ausgeprägten Serrationen aufweisen und an das Fangen von Wasserbeute wie Fischen angepasst sind. Es wurden charakteristische Merkmale im Kiefer- und Zahnbereich identifiziert, die \u003cem data-end=\"1268\" data-start=\"1255\"\u003eIberospinus\u003c\/em\u003e von anderen europäischen Spinosauriden wie \u003cem data-end=\"1317\" data-start=\"1307\"\u003eBaryonyx\u003c\/em\u003e oder \u003cem data-end=\"1339\" data-start=\"1320\"\u003eVallibonavenatrix\u003c\/em\u003e unterscheiden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-end=\"1702\" data-start=\"1342\"\u003eDas axiale Skelett weist Wirbel mit verlängerten Zentren und möglicherweise einem gewissen Grad an Pneumatisierung auf, obwohl diese weniger entwickelt ist als bei abgeleiteteren Spinosauriden. Es gibt keine eindeutigen Beweise für ein hohes „Rückensegel“ wie bei \u003cem data-end=\"1581\" data-start=\"1568\"\u003eSpinosaurus\u003c\/em\u003e, aber Hinweise auf etwas verlängerte Neuralfortsätze, was auf das Vorhandensein eines niedrigen oder moderaten Rückenkamm deutet.\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-end=\"2087\" data-start=\"1704\"\u003eDie Vordergliedmaßen waren robust, mit gut entwickelten Humeri und starken Krallen, die wahrscheinlich zum Fangen von Beute oder zur Manipulation von Nahrung dienten, in Übereinstimmung mit anderen Mitgliedern des Klades. Die Hintergliedmaßen, obwohl nicht vollständig bekannt, deuten auf ein Tier hin, das zur zweibeinigen Fortbewegung fähig war, möglicherweise mit einer gewissen Anpassung an Fluss- oder semi-aquatische Umgebungen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-is-only-node=\"\" data-is-last-node=\"\" data-end=\"2568\" data-start=\"2089\"\u003eAus phylogenetischer Sicht nimmt \u003cstrong data-end=\"2151\" data-start=\"2127\"\u003eIberospinus natarioi\u003c\/strong\u003e eine basale Position innerhalb der Spinosauridae ein und zeigt eine Kombination aus primitiven und abgeleiteten Merkmalen, die zur Klärung der frühen Evolution der Gruppe beitragen. Seine Entdeckung stärkt die Hypothese einer weiten Verbreitung von Spinosauriden in Europa während der Unterkreide und legt nahe, dass die Iberische Halbinsel ein wichtiges Gebiet für die frühe Diversifizierung dieser semi-aquatischen Theropoden war.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eUngefähre Maße des Iberospinus:\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\u003cspan\u003eMaßstab 1:35 Komplett\u003c\/span\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\u003cspan\u003eLänge 209 mm\u003c\/span\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cspan\u003eHöhe 83 mm\u003c\/span\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cspan\u003eBreite 75 mm\u003c\/span\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cspan\u003eLänge Schnauze-Schwanz 257 mm\u003c\/span\u003e\u003cspan\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cul\u003e\u003c\/ul\u003e\n\u003c\/ul\u003e","brand":"Remote Times","offers":[{"title":"1:35 \/ Ungrundiert","offer_id":54752973619468,"sku":"DC-1371-135-SINI","price":67.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"1:35 \/ Vorbereitet","offer_id":54752973652236,"sku":"DC-1371-135-IMPRI","price":74.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"1:35 \/ Handbemalt","offer_id":54752973685004,"sku":"DC-1371-135-PINTA","price":197.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0672\/1106\/7660\/files\/IberospinusWalk_4.jpg?v=1782210195"},{"product_id":"lokiceratops-rangiformis-6","title":"Lokiceratops rangiformis","description":"\u003cdiv class=\"qMYqUG_convSearchResultHighlightRoot\"\u003e\n\n\u003cdiv data-is-intersecting=\"true\" data-turn-id-container=\"request-6a159265-d9e0-83eb-b514-fc89adb0e1b0-0\" class=\"\"\u003e\n\n\u003csection data-turn=\"assistant\" data-scroll-anchor=\"false\" data-testid=\"conversation-turn-16\" data-turn-id-container=\"request-6a159265-d9e0-83eb-b514-fc89adb0e1b0-0\" data-turn-id=\"request-6a159265-d9e0-83eb-b514-fc89adb0e1b0-0\" dir=\"auto\" class=\"text-token-text-primary w-full focus:outline-none has-data-writing-block:pointer-events-none [\u0026amp;:has([data-writing-block])\u0026gt;*]:pointer-events-auto R6Vx5W_threadScrollVars scroll-mb-[calc(var(--scroll-root-safe-area-inset-bottom,0px)+var(--thread-response-height))] scroll-mt-[calc(var(--header-height)+min(200px,max(70px,20svh)))]\"\u003e\n\u003cdiv class=\"text-base my-auto mx-auto pb-10 [--thread-content-margin:var(--thread-content-margin-xs,calc(var(--spacing)*4))] @w-sm\/main:[--thread-content-margin:var(--thread-content-margin-sm,calc(var(--spacing)*6))] @w-lg\/main:[--thread-content-margin:var(--thread-content-margin-lg,calc(var(--spacing)*16))] px-(--thread-content-margin)\"\u003e\n\n\u003cdiv class=\"[--thread-content-max-width:40rem] @w-lg\/main:[--thread-content-max-width:48rem] mx-auto max-w-(--thread-content-max-width) flex-1 group\/turn-messages focus-visible:outline-hidden relative flex w-full min-w-0 flex-col agent-turn\" data-conversation-screenshot-content=\"\"\u003e\n\n\u003cdiv class=\"flex max-w-full flex-col gap-4 grow\"\u003e\n\n\u003cdiv data-turn-start-message=\"true\" class=\"min-h-8 text-message relative flex w-full flex-col items-end gap-2 text-start break-words whitespace-normal outline-none keyboard-focused:focus-ring [.text-message+\u0026amp;]:mt-1\" data-message-model-slug=\"gpt-5-5\" dir=\"auto\" data-message-id=\"11276c99-2822-4bf4-bb32-4b224890034b\" data-message-author-role=\"assistant\" tabindex=\"0\"\u003e\n\n\u003cdiv class=\"flex w-full flex-col gap-1 empty:hidden\"\u003e\n\n\u003cdiv class=\"markdown prose dark:prose-invert wrap-break-word w-full light markdown-new-styling\"\u003e\n\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003e\u003cem\u003eLokiceratops rangiformis\u003c\/em\u003e\u003c\/strong\u003e ist eine ceratopsische Dinosaurierart, die in Gesteinsformationen der oberen Kreidezeit in der Mongolei entdeckt wurde. Er wurde 2014 beschrieben, und obwohl aufgrund der fragmentarischen Natur der gefundenen Fossilien noch keine umfangreichen Informationen über diesen Dinosaurier vorliegen, hat seine Entdeckung wichtige Daten über die Vielfalt der Ceratopsier in Asien geliefert.\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003eDieser Dinosaurier gehört zur Familie der Ceratopsier, einer Gruppe von Pflanzenfressern, die für ihre charakteristischen Hörner und knöchernen Nackenschilde bekannt sind. Der \u003cem\u003eLokiceratops rangiformis\u003c\/em\u003e hatte eine geschätzte Länge von 6,7 Metern.\u003cbr\u003eSein Name \"Lokiceratops\" bezieht sich auf \"Loki\", den nordischen Gott, der für seine List und Metamorphose bekannt ist, aufgrund der ungewöhnlichen und selteneren Merkmale, die er im Vergleich zu anderen Ceratopsiern aufweist.\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003eDas auffälligste Merkmal des \u003cem\u003eLokiceratops\u003c\/em\u003e ist sein Schädel, der im Vergleich zu anderen Ceratopsiern eine schmalere und längere Form aufweist. Obwohl die Fossilien keine Hinweise auf hervorstehende Hörner wie die beim \u003cem\u003eTriceratops\u003c\/em\u003e zeigen, deuten einige Studien darauf hin, dass er kleinere knöcherne Strukturen über dem Maul oder den Augen gehabt haben könnte, wenn auch nicht so ausgeprägt. Außerdem besaß er einen relativ kleinen knöchernen Nackenschild am Hinterkopf, der wahrscheinlich keine defensive Rolle spielte, sondern eher mit der Zurschaustellung oder Kommunikation innerhalb seiner sozialen Gruppe in Verbindung stand, wie bei anderen Ceratopsiern.\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003e\u003cem\u003eLokiceratops rangiformis\u003c\/em\u003e war ein Pflanzenfresser, und seine Nahrung bestand hauptsächlich aus niedrig wachsenden Pflanzen, die er mit seinem Hornschnabel abrupfte, ein typisches Merkmal der Ceratopsier. Der Schnabel ermöglichte es ihm, die Vegetation leicht zu schneiden, bevor er sie mit seinen hinteren Zähnen zermahlte, die in spezialisierten Reihen angeordnet waren, um faseriges Pflanzenmaterial zu mahlen. Wie andere Ceratopsier bewohnte er wahrscheinlich Ebenen und Prärien, wo Pflanzen wie Farne, Palmfarne und Nadelbäume reichlich vorhanden waren.\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003eDie Umgebung, in der \u003cem\u003eLokiceratops\u003c\/em\u003e lebte, war vielfältig und bestand aus anderen pflanzenfressenden und fleischfressenden Dinosauriern. Während der oberen Kreidezeit beherbergte die Mongolei eine reiche Dinosaurierfauna, und obwohl \u003cem\u003eLokiceratops\u003c\/em\u003e im Vergleich zu anderen Ceratopsiern relativ klein war, musste er seinen Lebensraum mit großen Raubtieren wie Theropoden und anderen Pflanzenfressern wie Hadrosauriern teilen. Es ist wahrscheinlich, dass er in Herden lebte, da viele Ceratopsier komplexe soziale Verhaltensweisen zeigen, und dass sein knöcherner Nackenschild eine Rolle bei der Kommunikation oder der Anziehung von Partnern während der Paarungszeit gespielt haben könnte.\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eUngefähre Maße des Lokiceratops:\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\n\u003cul\u003e\n\n\u003cli\u003eMaßstab 1:35 Komplett\u003c\/li\u003e\n\n\u003cul\u003e\n\n\u003cli\u003eLänge 151 mm\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003eHöhe 83 mm\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003eBreite 79 mm\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003eLänge Schnauze-Schwanz 193 mm\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\n\n\u003c\/ul\u003e\n\n\u003cli\u003eMaßstab 1:20 Bausatz\u003c\/li\u003e\n\n\u003cul\u003e\n\n\u003cli\u003eLänge 264 mm\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003eHöhe 146 mm\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003eBreite 138 mm\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003eLänge Schnauze-Schwanz 335 mm\u003c\/li\u003e\n\n\n\u003c\/ul\u003e\n\n\n\u003c\/ul\u003e\n\n\n\u003c\/div\u003e\n\n\n\u003c\/div\u003e\n\n\n\u003c\/div\u003e\n\n\n\u003c\/div\u003e\n\n\n\u003c\/div\u003e\n\n\n\n\u003c\/div\u003e\n\n\u003c\/section\u003e\n\u003c\/div\u003e\n\u003c\/div\u003e","brand":"Remote Times","offers":[{"title":"1:35 \/ Ungrundiert","offer_id":54832965419276,"sku":"DC-1422-1100-SINI","price":66.7,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"1:35 \/ Vorbereitet","offer_id":54832965452044,"sku":"DC-1422-1100-IMPRI","price":73.7,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"1:35 \/ Handbemalt","offer_id":54832965484812,"sku":"DC-1422-1100-PINTA","price":188.9,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"1:20 \/ Ungrundiert","offer_id":54832965517580,"sku":"DC-1422-135-SINI","price":138.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"1:20 \/ Vorbereitet","offer_id":54832965550348,"sku":"DC-1422-135-IMPRI","price":150.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"1:20 \/ Handbemalt","offer_id":54832965583116,"sku":"DC-1422-135-PINTA","price":313.6,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0672\/1106\/7660\/files\/Loki.png?v=1781429751"},{"product_id":"vallibonavenatrix-cani-3","title":"Vallibonavenatrix cani","description":"\u003cdiv class=\"qMYqUG_convSearchResultHighlightRoot\"\u003e\n\u003cdiv class=\"\"\u003e\n\u003csection class=\"text-token-text-primary w-full focus:outline-none has-data-writing-block:pointer-events-none [\u0026amp;:has([data-writing-block])\u0026gt;*]:pointer-events-auto R6Vx5W_threadScrollVars scroll-mb-[calc(var(--scroll-root-safe-area-inset-bottom,0px)+var(--thread-response-height))] scroll-mt-[calc(var(--header-height)+min(200px,max(70px,20svh)))]\" dir=\"auto\"\u003e\n\u003cdiv class=\"text-base my-auto mx-auto pb-10 [--thread-content-margin:var(--thread-content-margin-xs,calc(var(--spacing)*4))] @w-sm\/main:[--thread-content-margin:var(--thread-content-margin-sm,calc(var(--spacing)*6))] @w-lg\/main:[--thread-content-margin:var(--thread-content-margin-lg,calc(var(--spacing)*16))] px-(--thread-content-margin)\"\u003e\n\u003cdiv class=\"[--thread-content-max-width:40rem] @w-lg\/main:[--thread-content-max-width:48rem] mx-auto max-w-(--thread-content-max-width) flex-1 group\/turn-messages focus-visible:outline-hidden relative flex w-full min-w-0 flex-col agent-turn\"\u003e\n\u003cdiv class=\"flex max-w-full flex-col gap-4 grow\"\u003e\n\u003cdiv dir=\"auto\" class=\"min-h-8 text-message relative flex w-full flex-col items-end gap-2 text-start break-words whitespace-normal outline-none keyboard-focused:focus-ring [.text-message+\u0026amp;]:mt-1\" tabindex=\"0\"\u003e\n\u003cdiv class=\"flex w-full flex-col gap-1 empty:hidden\"\u003e\n\u003cdiv class=\"markdown prose dark:prose-invert wrap-break-word w-full light markdown-new-styling\"\u003e\n\u003cp\u003e\u003cem\u003e\u003cstrong\u003eVallibonavenatrix cani\u003c\/strong\u003e \u003c\/em\u003ewar ein Spinosauridae-Theropodendinosaurier, der während der \u003cstrong\u003eUnterkreide\u003c\/strong\u003e vor etwa \u003cstrong\u003e127–125 Millionen Jahren\u003c\/strong\u003e (Barremium) im heutigen spanischen Provinz Castellón lebte. Er ist einer der wichtigsten in Europa entdeckten Spinosauridae und eines der wenigen iberischen Taxa, die anhand relativ diagnostischen Materials bekannt sind. Er wurde 2019 von Malafaia und Kollegen anhand von Überresten beschrieben, die an der Fundstelle Santa Águeda in der Nähe von Vallibona gefunden wurden. Der Name bedeutet wörtlich \u003cstrong\u003e\"die Jägerin aus dem Tal von Vallibona\"\u003c\/strong\u003e, während das Epitheton \u003cem\u003ecani\u003c\/em\u003e Santiago Canós ehrt.\u0026nbsp;\u003c\/p\u003e\n\u003chr\u003e\n\u003ch2\u003eKlassifizierung und evolutionäre Position\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan class=\"hover:entity-accent entity-underline inline cursor-pointer align-baseline\"\u003e\u003cspan class=\"whitespace-normal\"\u003eVallibonavenatrix cani\u003c\/span\u003e\u003c\/span\u003e gehört zu den \u003cstrong\u003eSpinosauridae\u003c\/strong\u003e, der Gruppe, zu der so bekannte Formen gehören wie:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\u003cspan class=\"hover:entity-accent entity-underline inline cursor-pointer align-baseline\"\u003e\u003cspan class=\"whitespace-normal\"\u003eSpinosaurus aegyptiacus\u003c\/span\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cspan class=\"hover:entity-accent entity-underline inline cursor-pointer align-baseline\"\u003e\u003cspan class=\"whitespace-normal\"\u003eBaryonyx walkeri\u003c\/span\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cspan class=\"hover:entity-accent entity-underline inline cursor-pointer align-baseline\"\u003e\u003cspan class=\"whitespace-normal\"\u003eSuchomimus tenerensis\u003c\/span\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eIhre genaue phylogenetische Position ist jedoch weiterhin umstritten. Einige Analysen ordnen sie innerhalb der \u003cstrong\u003eSpinosaurinae\u003c\/strong\u003e, näher am \u003cem\u003eSpinosaurus\u003c\/em\u003e, während andere Studien darauf hindeuten, dass sie eine Zwischenform zwischen Baryonychinae und Spinosaurinae darstellen könnte.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDiese Unsicherheit spiegelt die komplexe Evolution der europäischen Spinosauridae während der Unterkreide wider.\u003c\/p\u003e\n\u003chr\u003e\n\u003ch2\u003eGröße und Abmessungen\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDie bekannten Überreste sind unvollständig, daher sind die Schätzungen annähernd.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie am weitesten akzeptierten Berechnungen ergeben:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eLänge:\u003c\/strong\u003e etwa \u003cstrong\u003e6–8 Meter\u003c\/strong\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eGewicht:\u003c\/strong\u003e zwischen \u003cstrong\u003e700 und 1.500 kg\u003c\/strong\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eHüfthöhe: etwa \u003cstrong\u003e2 Meter\u003c\/strong\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eDaher war er deutlich kleiner als \u003cem\u003eSpinosaurus\u003c\/em\u003e, aber vergleichbar mit mittelgroßen Exemplaren von \u003cem\u003eBaryonyx\u003c\/em\u003e.\u003c\/p\u003e\n\u003chr\u003e\n\u003ch2\u003eBekanntes Fossilmaterial\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDer Holotyp (MGUV 22783) besteht hauptsächlich aus:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003eDorsalwirbeln.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eRippenfragmenten.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eBeckenelementen.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eTeilweisen Überresten der Sakralregion.\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eDerzeit sind keine vollständigen Schädel oder eindeutig dem Holotyp zugehörige Zähne bekannt, was die anatomischen Rekonstruktionen einschränkt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Wirbel bewahren jedoch sehr wichtige diagnostische Merkmale, um ihn als Spinosauridae zu identifizieren.\u003c\/p\u003e\n\u003chr\u003e\n\u003ch2\u003eDas auffälligste Merkmal: die Neuraldornen\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDie Dorsalwirbel weisen auf:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003eSehr hohe Neuraldornen.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eKomplexe seitliche Ausdehnungen.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eEine Morphologie, die sich von der bei \u003cem\u003eBaryonyx\u003c\/em\u003e beobachteten unterscheidet.\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eDiese Strukturen deuten auf das Vorhandensein eines \u003cstrong\u003erelativ gut entwickelten Rückensegels oder Muskelscheitels\u003c\/strong\u003e hin.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eObwohl es wahrscheinlich nicht das spektakuläre Segel von \u003cem\u003eSpinosaurus\u003c\/em\u003e erreichte, muss es ein erhöhtes Rückenprofil besessen haben, das ihm eine charakteristische Silhouette verlieh.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eMögliche Funktionen sind:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003eVisuelle Darstellung.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eThermoregulation.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eSpeicherung von Energiereserven.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eSpezialisierte Muskelansätze.\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eDerzeit wird die Hypothese der visuellen Darstellung als eine der plausibelsten angesehen.\u003c\/p\u003e\n\u003chr\u003e\n\u003ch2\u003eInferierte Anatomie\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDa der Schädel nicht erhalten ist, muss ein Großteil seines Aussehens von anderen Spinosauridae abgeleitet werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eWahrscheinlich besaß er:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003eEine lange, schmale Schnauze.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eKonische Zähne, die zum Festhalten schlüpfriger Beute angepasst waren.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eStarke Vordergliedmaßen mit großen Krallen.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eEinen langen Schwanz zur Balance.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eEinen relativ niedrigen und langgestreckten Körper.\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eIm Leben hätte er an eine kleinere, primitivere Version von \u003cem\u003eSuchomimus\u003c\/em\u003e oder \u003cem\u003eSpinosaurus\u003c\/em\u003e erinnert.\u003c\/p\u003e\n\u003chr\u003e\n\u003ch2\u003eErnährung und Lebensweise\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eWie die meisten Spinosauridae war er wahrscheinlich ein \u003cstrong\u003eopportunistischer Räuber, der mit aquatischen Umgebungen assoziiert war\u003c\/strong\u003e.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eSeine Nahrung könnte Folgendes umfasst haben:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003eSüßwasserfische.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eSchildkröten.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eJuvenile Krokodilomorphen.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eKleine Dinosaurier.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eGelegentliches Aas.\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eDie iberischen Ökosysteme des Barremian waren von ausgedehnten Flussebenen und Küstenlagunen geprägt, ideale Umgebungen für einen auf aquatische Ressourcen spezialisierten Jäger.\u003c\/p\u003e\n\u003chr\u003e\n\u003ch2\u003ePaläoumwelt\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eWährend des Barremian war die heutige iberische Halbinsel Teil eines subtropischen Archipels mit:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003eKüstenflüssen.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eGewundenen Flüssen.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eFeuchtgebieten.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eKoniferenwäldern.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eLagunen- und Mündungsgebieten.\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eIn diesen Ökosystemen lebte er zusammen mit:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003ePrimitiven Iguanodontiden.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eRebbachisauriden und Titanosauriform-Sauropoden.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eKrokodilomorphen.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eSchildkröten.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eLungenfischen und Strahlenflossern.\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eDie Vielfalt der Spinosauridae auf der iberischen Halbinsel deutet darauf hin, dass Westeuropa eines der wichtigsten frühen evolutionären Zentren der Gruppe war.\u003c\/p\u003e\n\u003chr\u003e\n\u003ch2\u003eWissenschaftliche Bedeutung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan class=\"hover:entity-accent entity-underline inline cursor-pointer align-baseline\"\u003e\u003cspan class=\"whitespace-normal\"\u003eVallibonavenatrix cani\u003c\/span\u003e\u003c\/span\u003e ist einer der bedeutendsten Spinosauridae Europas, weil:\u003c\/p\u003e\n\u003col\u003e\n\u003cli\u003eEr hilft, den Ursprung und die frühe Diversifizierung der Spinosauridae zu verstehen.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eEr unterstreicht die Bedeutung der Iberischen Halbinsel als evolutionäres Zentrum dieser Gruppe.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eEr liefert einzigartige Informationen über die Evolution der Rückensegel bei Spinosauridae.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eEr zeigt, dass die iberischen Ökosysteme der Unterkreide eine größere Vielfalt an großen Raubtieren beherbergten, als noch vor zwei Jahrzehnten angenommen.\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ol\u003e\n\u003cp\u003eObwohl er weiterhin durch relativ fragmentarische Überreste bekannt ist, stellt \u003cem\u003eVallibonavenatrix cani\u003c\/em\u003e ein Schlüsselstück dar, um die Evolutionsgeschichte der europäischen Spinosauridae vor dem Auftreten späterer Giganten wie \u003cem\u003eSpinosaurus aegyptiacus\u003c\/em\u003e zu rekonstruieren.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u0026nbsp;\u003cstrong\u003eUngefähre Maße des Vallibonavenatrix:\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\u003cspan\u003eMaßstab 1:35 Komplett\u003c\/span\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\u003cspan\u003eLänge 190 mm\u003c\/span\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cspan\u003eHöhe 95 mm\u003c\/span\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cspan\u003eBreite 105 mm\u003c\/span\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cspan\u003eLänge Schnauze-Schwanz 250 mm\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cli\u003e\u003cspan\u003eMaßstab 1:20 Bausatz\u003c\/span\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\u003cspan\u003eLänge 335 mm\u003c\/span\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cspan\u003eHöhe 165 mm\u003c\/span\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cspan\u003eBreite 181 mm\u003c\/span\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cspan\u003eLänge Schnauze-Schwanz 445 mm\u003c\/span\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003c\/div\u003e\n\u003c\/div\u003e\n\u003c\/div\u003e\n\u003c\/div\u003e\n\u003c\/div\u003e\n\u003c\/div\u003e\n\u003c\/section\u003e\n\u003c\/div\u003e\n\u003c\/div\u003e","brand":"Remote Times","offers":[{"title":"1:35 \/ 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morellensis","description":"\u003cp\u003e\u003cem\u003e\u003cstrong\u003eGarumbatitan morellensis\u003c\/strong\u003e\u003c\/em\u003e war ein großer Titanosaurier-artiger Sauropode, der in der frühen Kreidezeit vor etwa 122–125 Millionen Jahren (frühes Barremium) im Gebiet der heutigen Provinz Castellón in Spanien lebte. Er wurde 2023 anhand einer bedeutenden Fossiliensammlung, die an der Fundstelle Sant Antoni de la Vespa nahe der Stadt Morella entdeckt wurde, wissenschaftlich beschrieben. Sein Name setzt sich aus „Garumba“, einer Anspielung auf ein Fabelwesen aus der lokalen Folklore von Morella, und dem griechischen Wort für Titan zusammen, während das Epitheton morellensis auf Morella, die Region, in der seine Überreste gefunden wurden, verweist.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eGarumbatitan zählt zu den wichtigsten Sauropoden, die in den letzten Jahrzehnten in Europa entdeckt wurden, und ist eines der vollständigsten Sauropoden-Skelette aus der frühen Kreidezeit Europas. Seine Entdeckung lieferte entscheidende Informationen über die frühe Evolution der Titanosaurier, jener Gruppe, aus der später die gigantischen Titanosaurier hervorgingen, die die terrestrischen Ökosysteme für den Rest der Kreidezeit dominierten.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eGarumbatitan war ein großes Tier. Aktuelle Schätzungen gehen von einer Länge von etwa 18 bis 22 Metern und einem Gewicht zwischen 15 und 25 Tonnen aus, abhängig vom Alter und Entwicklungsstand des durch die Fossilien repräsentierten Individuums. Obwohl er nicht die extremen Ausmaße einiger gigantischer Titanosaurier der späten Kreidezeit erreichte, war er einer der größten Pflanzenfresser seines Ökosystems.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eSeine Anatomie weist eine Kombination aus ursprünglichen und abgeleiteten Merkmalen auf. Er besaß einen langen, muskulösen Hals aus zahlreichen pneumatischen Halswirbeln, die durch Hohlräume mit Luftsäcken, ähnlich denen moderner Vögel, erleichtert wurden. Der Rumpf war massig und wurde von robusten und relativ geraden Gliedmaßen getragen. Die Vorderbeine waren etwas länger als die Hinterbeine, was dem Tier eine leicht nach hinten geneigte Haltung verlieh, wenn auch weniger ausgeprägt als bei abgeleiteten Formen wie Brachiosaurus.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEiner der interessantesten Aspekte von Garumbatitan morellensis ist die Morphologie seiner Gliedmaßen und Füße. Die erhaltenen Überreste deuten auf eine sehr robuste Struktur hin, die in der Lage war, große Körpermassen zu tragen. Die Mittelhandknochen waren in einer für Titanosaurier typischen halbkreisförmigen Anordnung angeordnet und bildeten eine Art Säule, die das Gewicht des Tieres stützte. Die Hinterbeine weisen Anpassungen auf, die mit einer effizienten Fortbewegung für einen großen Pflanzenfresser vereinbar sind, der weite Strecken auf der Suche nach Nahrung zurücklegen konnte.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Rücken- und Schwanzwirbel deuten darauf hin, dass das Tier einen langen, muskulösen Schwanz besaß, der als Gegengewicht für den Hals diente. Obwohl dieser Schwanz nicht so extrem wie bei Diplodociden war, trug er wesentlich zum Gleichgewicht und zur Stabilität des Tieres bei der Bewegung bei.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAls Pflanzenfresser ernährte sich Garumbatitan wahrscheinlich von einer Vielzahl von Pflanzen. Während des Barremian herrschte in der Region Morella ein warmes, feuchtes Klima mit ausgedehnten Flussebenen, Nadelwäldern, Baumfarnen, Bennettitales und anderen Nacktsamern. Dank seines langen Halses konnte es verschiedene Vegetationsschichten erreichen, von Sträuchern und niedrigen Pflanzen bis hin zu meterhohen Ästen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Paläoumwelt, in der es lebte, unterschied sich stark von der heutigen Landschaft im Hinterland von Castellón. Die Region war Teil einer weitläufigen Küstenebene, die von Flusssystemen und Sumpfgebieten durchzogen war. Diese Ökosysteme beherbergten eine vielfältige Fauna, darunter andere Sauropoden, Iguanodontiden, kleine Ornithopoden, räuberische Theropoden, Krokodilartige, Schildkröten und zahlreiche Süßwasserfische.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Überreste von Garumbatitan wurden zusammen mit zahlreichen Skelettelementen desselben Individuums gefunden, darunter Wirbel, Rippen, Elemente des Schultergürtels, des Beckens und der Gliedmaßen. Dieser hohe Erhaltungsgrad ermöglichte deutlich präzisere anatomische Rekonstruktionen als bei vielen anderen europäischen Sauropoden aus derselben Zeit.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAus evolutionärer Sicht nimmt Garumbatitan morellensis eine wichtige Stellung nahe der Basis der fortgeschrittenen Titanosauriformes ein. Seine Anatomie hilft uns zu verstehen, wie sich die frühen Formen entwickelten, aus denen schließlich die Titanosaurier hervorgingen – die dominierende Sauropodengruppe während eines Großteils der Kreidezeit. Darüber hinaus unterstreicht sie die Bedeutung der Iberischen Halbinsel als eines der Hauptzentren der Sauropodendiversifizierung in der Unterkreide.\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eGarumbatitan morellensis gilt heute als einer der bedeutendsten in Spanien entdeckten Dinosaurier und als einer der bekanntesten europäischen Sauropoden seiner Zeit. Er ist ein grundlegendes Referenzobjekt für die Erforschung der frühen Evolution großer Titanosaurier.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eUngefähre Maße von Garumbatitan:\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eMaßstab 1:100 (komplett)\u003cbr\u003eLänge: 160 mm\u003cbr\u003eHöhe: 110 mm\u003cbr\u003eBreite: 26 mm\u003cbr\u003eSchnauzen-Schwanz-Länge: 200 mm\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eZweiteiliger Bausatz im Maßstab 1:35\u003cbr\u003eLänge: 457 mm\u003cbr\u003eHöhe: 314 mm\u003cbr\u003eBreite: 73 mm\u003cbr\u003eSchnauzen-Schwanz-Länge: 571 mm\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie bemalten Modelle im Maßstab 1:35 werden zum optimalen Schutz während des Transports in maßgefertigten Holzkisten versendet.\u003c\/p\u003e","brand":"Remote Times","offers":[{"title":"1:00 Uhr \/ Ungrundiert","offer_id":54841344491788,"sku":"DC-1424-135-SINI","price":55.5,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"1:00 Uhr \/ Vorbereitet","offer_id":54841344524556,"sku":"DC-1424-135-IMPRI","price":62.5,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"1:00 Uhr \/ Handbemalt","offer_id":54841344557324,"sku":"DC-1424-135-PINTA","price":169.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"1:35 \/ Ungrundiert","offer_id":54841344590092,"sku":"DC-1424-120-SINI","price":237.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"1:35 \/ Vorbereitet","offer_id":54841344622860,"sku":"DC-1424-120-IMPRI","price":249.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"1:35 \/ Handbemalt","offer_id":54841344655628,"sku":"DC-1424-120-PINTA","price":498.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0672\/1106\/7660\/files\/Garumba.jpg?v=1782129794"},{"product_id":"mosasaurus-hoffmanni-1","title":"Mosasaurus hoffmanni","description":"\u003cp\u003e\u003cem\u003e\u003cstrong\u003eMosasaurus hoffmanni\u003c\/strong\u003e\u003c\/em\u003e war einer der größten und spezialisiertesten Meeresprädatoren in der Geschichte der Erde. Er gehörte zu den Mosasauriern, einer Gruppe von Meeresreptilien, die eng mit modernen Eidechsen und Schlangen verwandt sind und die Ozeane am Ende der Kreidezeit beherrschten. Er lebte vor etwa \u003cstrong\u003e70 bis 66 Millionen Jahren\u003c\/strong\u003e, während des Maastrichtiums, den letzten Millionen Jahren vor dem Massenaussterben, das das Ende der nicht-avianischen Dinosaurier-Ära markierte.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Art wurde Ende des 18. Jahrhunderts in den berühmten Kreideablagerungen von Maastricht in den Niederlanden entdeckt. Tatsächlich ist der Gattungsname \u003cstrong\u003eMosasaurus\u003c\/strong\u003e nach dem Fluss Maas (Meuse) benannt, der durch die Region fließt, in der die ersten Exemplare gefunden wurden. Die Art \u003cstrong\u003ehoffmanni\u003c\/strong\u003e wurde nach dem Arzt und Sammler Johann Leonard Hoffmann benannt, der mit der Entdeckung der ersten Überreste in Verbindung gebracht wird.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eMosasaurus hoffmanni\u003c\/strong\u003e repräsentiert die Typusart und eine der fortschrittlichsten Formen der Mosasaurier. Er war ein vollständig an das marine Leben angepasstes Tier und nahm die ökologische Rolle eines Spitzenprädators in zahlreichen ozeanischen Ökosystemen der späten Kreidezeit ein.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie am weitesten verbreiteten Schätzungen beziffern seine Länge auf \u003cstrong\u003e13 bis 17 Meter\u003c\/strong\u003e, obwohl einige außergewöhnlich große Exemplare möglicherweise leicht größere Dimensionen erreicht haben könnten. Sein Gewicht lag wahrscheinlich zwischen \u003cstrong\u003e10 und 15 Tonnen\u003c\/strong\u003e, was ihn zu einem der größten Meeresprädatoren seiner Zeit machte. Obwohl einige Ichthyosaurier und Pliosaurier des Jura und der frühen Kreidezeit ähnliche oder größere Größen erreichten, konnten im Maastrichtium nur wenige Tiere mit ihm konkurrieren.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eSeine Anatomie war perfekt an ein ozeanisches Dasein angepasst. Der Körper war länglich und hydrodynamisch, mit einer hoch entwickelten Muskulatur und einem kräftigen Schwanz, der in einer halbmondförmigen Schwanzflosse endete. Jüngste Entdeckungen von erhaltenen Weichteilen bei anderen Mosasauriern haben gezeigt, dass sie einen Schwanz mit einem reduzierten oberen Lappen und einem stark entwickelten unteren Lappen besaßen, konvergent zu dem von Haien und einigen Ichthyosauriern. Diese Struktur ermöglichte eine hohe Beschleunigungs- und Manövrierfähigkeit im Wasser.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDer Kopf von \u003cstrong\u003eMosasaurus hoffmanni\u003c\/strong\u003e war riesig und konnte bei erwachsenen Exemplaren über \u003cstrong\u003e1,5 Meter lang\u003c\/strong\u003e sein. Der Schädel war so konstruiert, dass er beim Fangen großer Beute starken Belastungen standhalten konnte. Die Kiefer enthielten zahlreiche konische, robuste und leicht nach hinten gebogene Zähne, die ideal waren, um glitschige Tiere festzuhalten und zu verhindern, dass sie einmal gefangen entkamen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEin besonders interessantes Merkmal war das Vorhandensein eines beweglichen Gelenks im Unterkiefer und eines komplexen Systems von Schädelbändern, die es ermöglichten, das Maul außergewöhnlich weit zu öffnen. Darüber hinaus besaß er eine zweite Reihe von Zähnen auf den Pterygoidknochen des Gaumens. Diese sogenannten \u003cstrong\u003eFlügelbeinzähne\u003c\/strong\u003e halfen, die Beute nach dem Fang in die Speiseröhre zu schieben, ein funktional vergleichbarer Mechanismus wie bei modernen Schlangen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBiomechanische Studien zeigen, dass \u003cstrong\u003eMosasaurus hoffmanni\u003c\/strong\u003e einen sehr kräftigen Biss besaß, obwohl dieser nicht unbedingt darauf ausgelegt war, Knochen extrem zu zerkleinern, wie es bei einigen modernen Krokodilen der Fall ist. Seine Strategie bestand vielmehr darin, große Beutestücke festzuhalten, zu zerreißen und zu verschlucken.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eSeine Ernährung war außerordentlich vielfältig. Fossile Mageninhalte, Zahnspuren und zugehörige Überreste weisen darauf hin, dass er Folgendes fraß:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\n\u003cli\u003eGroße Knochenfische.\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003eHaie.\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003eMeeresschildkröten.\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003eKopffüßer wie Ammoniten und Belemniten.\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003ePrimitive Seevögel.\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003eAndere kleinere Mosasaurier.\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003eJuvenile Plesiosaurier.\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003eAas, wenn verfügbar.\u003c\/li\u003e\n\n\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eDie Bissspuren an Überresten anderer Mosasaurier legen nahe, dass gelegentlicher Kannibalismus nicht ausgeschlossen werden kann.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eWährend des Maastrichtiums bewohnte \u003cstrong\u003eMosasaurus hoffmanni\u003c\/strong\u003e warme und relativ flache Meere, die weite Teile Europas, Nordamerikas, Afrikas und des Nahen Ostens bedeckten. Der Meeresspiegel war viel höher als heute, und riesige Kontinentalschelfe lagen unter meeresreichem Leben untergetaucht.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIn diesen Ökosystemen teilte er seinen Lebensraum mit einer beeindruckenden Vielfalt von Organismen, darunter:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\n\u003cli\u003eAndere Mosasaurier wie \u003cem\u003ePrognathodon\u003c\/em\u003e, \u003cem\u003eTylosaurus\u003c\/em\u003e und \u003cem\u003ePlioplatecarpus\u003c\/em\u003e.\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003eRiesenmeeresschildkröten.\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003eHaie wie \u003cem\u003eSqualicorax\u003c\/em\u003e.\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003eZahlreiche Ammoniten und Nautiloideen.\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003eElasmosauride Plesiosaurier.\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003eGroße Raubfische.\u003c\/li\u003e\n\n\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eAus evolutionärer Sicht stellt \u003cstrong\u003eMosasaurus hoffmanni\u003c\/strong\u003e eines der spektakulärsten Beispiele für die konvergente Evolution zwischen Reptilien und modernen Meereswirbeltieren dar. Obwohl er von relativ kleinen terrestrischen Eidechsen abstammte, die nur wenige Millionen Jahre zuvor lebten, entwickelte er sich schnell zu einer hochspezialisierten Körperform für das ozeanische Leben.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eJüngste Studien deuten darauf hin, dass er hoch entwickelte Sinne besaß, insbesondere Seh- und Geruchssinn, die es ihm ermöglicht hätten, Beute über weite Meeresgebiete hinweg zu lokalisieren. Es ist auch wahrscheinlich, dass er Wanderungen oder weitreichende Verschiebungen unternahm, um saisonalen Nahrungskonzentrationen zu folgen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDas Aussterben von \u003cstrong\u003eMosasaurus hoffmanni\u003c\/strong\u003e ereignete sich vor etwa \u003cstrong\u003e66 Millionen Jahren\u003c\/strong\u003e, während des Massenaussterbeereignisses an der Kreide-Paläogen-Grenze, hauptsächlich verursacht durch den Asteroideneinschlag, der mit dem Chicxulub-Krater in Verbindung gebracht wird. Mit seinem Verschwinden endete die Herrschaft der Mosasaurier über die Ozeane, wodurch ökologische Nischen frei wurden, die Millionen von Jahren später von großen Haien und räuberischen Walen besetzt wurden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAuch heute noch gilt \u003cstrong\u003eMosasaurus hoffmanni\u003c\/strong\u003e als eines der größten bekannten Meeresreptilien und als eines der beeindruckendsten Raubtiere, die je existiert haben, und ist ein Symbol für die marinen Ökosysteme des späten Mesozoikums.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eUngefähre Maße des Mosasaurus:\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\n\u003cli\u003e\u003cspan\u003eMaßstab 1:100 Komplett\u003c\/span\u003e\u003c\/li\u003e\n\n\u003cul\u003e\n\n\u003cli\u003e\u003cspan\u003eLänge 115 mm\u003c\/span\u003e\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003e\u003cspan\u003eHöhe 111 mm\u003c\/span\u003e\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003e\u003cspan\u003eBreite 66 mm\u003c\/span\u003e\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cspan\u003eLänge Schnauze-Schwanz 170 mm\u003c\/span\u003e\u003cspan\u003e\u003c\/span\u003e\n\n\u003c\/li\u003e\n\n\n\u003c\/ul\u003e\n\n\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cul\u003e\n\n\u003cul\u003e\u003c\/ul\u003e\n\n\n\u003c\/ul\u003e","brand":"Remote Times","offers":[{"title":"1:100 \/ Ungrundiert","offer_id":54842108248332,"sku":"DC-1425-135-SINI","price":69.6,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"1:100 \/ Vorbereitet","offer_id":54842108281100,"sku":"DC-1425-135-IMPRI","price":79.6,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"1:100 \/ Handbemalt","offer_id":54842108313868,"sku":"DC-1425-135-PINTA","price":202.3,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0672\/1106\/7660\/files\/Mosasaurus_9.jpg?v=1782207094"},{"product_id":"ursus-spelaeus","title":"Ursus spelaeus","description":"\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cem\u003e\u003cstrong\u003eUrsus spelaeus\u003c\/strong\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e, allgemein als Höhlenbär bekannt, war ein großer Vertreter der Bären aus dem europäischen Pleistozän und eine der bekanntesten Arten der quartären Megafauna. Er bewohnte während des Mittel- und Oberpleistozäns weite Teile Europas und kam insbesondere in gemäßigten, kalten und gebirgigen Lebensräumen vor, die durch offene Wälder, Graslandschaften, Täler und Karstsysteme geprägt waren. Der Artname \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003espelaeus\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e verweist unmittelbar auf Höhlen, da seine Überreste außerordentlich häufig in europäischen Höhlensystemen gefunden werden, die über viele Generationen hinweg als Zufluchtsorte, Überwinterungsplätze und Orte natürlichen Verendens genutzt wurden.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eObwohl \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eUrsus spelaeus\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e eng mit heutigen Braunbären verwandt war, besaß er eine eigenständige und deutlich erkennbare Anatomie. Sein Körper war groß, kräftig und massiv gebaut, mit starken Gliedmaßen, einem breiten Brustkorb und besonders ausgeprägten Vorderkörperpartien. Aus morphometrischer Sicht konnten ausgewachsene Männchen vermutlich Körperlängen von etwa 2,5 bis 3 Metern und bei großen Individuen ein Gewicht von über 400 bis 600 Kilogramm erreichen. Die Art wies einen deutlichen Geschlechtsdimorphismus auf, wobei die Weibchen erheblich kleiner waren. Wie bei anderen Bären variierten diese Werte je nach Alter, Geschlecht, Population und Umweltbedingungen.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eDer Schädel von \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eUrsus spelaeus\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e zählt zu seinen charakteristischsten anatomischen Merkmalen. Er war hoch und massiv, mit einer stark gewölbten Stirn, die deutlicher ausgeprägt war als bei vielen heutigen Braunbären, sowie mit einer relativ kurzen und kräftigen Schnauze. Die Kiefer waren robust, während das Gebiss breite Molaren, große Mahlflächen und eine relative Reduktion der vorderen Prämolaren aufwies. Diese Merkmale stimmen mit einer Ernährung überein, die zu einem großen Teil von pflanzlichen Ressourcen geprägt war.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eEntgegen der verbreiteten Vorstellung eines großen räuberischen Höhlenbewohners deuten zahlreiche Untersuchungen der Zahnmorphologie, des Zahnabriebs und stabiler Isotope darauf hin, dass viele Populationen des Höhlenbären überwiegend pflanzenfressend waren. Ihre Nahrung bestand vermutlich aus Pflanzen, Wurzeln, Knollen, Früchten und anderen pflanzlichen Ressourcen, die vor der Winterruhe verfügbar waren. Bei bestimmten Populationen wurden jedoch auch Hinweise auf omnivore Ernährungsweisen festgestellt, sodass die Nahrung je nach Region, Zeitstellung und lokalem Ressourcenangebot variieren konnte.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eDer Lebenszyklus von \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eUrsus spelaeus\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e war eng mit der Nutzung von Höhlen verbunden. Tausende in europäischen Höhlen geborgene Überreste zeigen, dass diese Tiere solche Orte regelmäßig zur Überwinterung, zur Geburt ihrer Jungen und als Schutz während der härtesten Monate nutzten. Viele Individuen starben während der Winterruhe, insbesondere Jungtiere, alte Tiere oder geschwächte Exemplare. Dies erklärt die massenhaften Ansammlungen von Skeletten, die in bestimmten Fundstellen entdeckt wurden.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eDie enge Bindung an Höhlen begünstigte zudem die außergewöhnlich gute Erhaltung von Knochen, Schädeln und Unterkiefern. Dadurch zählt \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eUrsus spelaeus\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e zu den am besten belegten fossilen Säugetieren des europäischen Pleistozäns.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eUrsus spelaeus\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e lebte gleichzeitig mit anderen großen Tieren der Eiszeit, darunter Mammuts, Wollnashörner, Steppenbisons, Pferde, Riesenhirsche, Höhlenhyänen, Höhlenlöwen, Wölfe und paläolithische Menschengruppen. Sein Aussterben erfolgte gegen Ende des Pleistozäns und noch vor dem endgültigen Verschwinden vieler anderer Arten der europäischen Megafauna.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eSein Rückgang war vermutlich auf eine Kombination aus klimatischen Veränderungen, der Umgestaltung von Lebensräumen, Konkurrenz um geeignete Rückzugsorte sowie direkten oder indirekten menschlichen Einfluss zurückzuführen. Seine ökologische Spezialisierung und seine Abhängigkeit von bestimmten Umweltbedingungen könnten die Art während der klimatisch instabilen Phasen gegen Ende der letzten Kaltzeit besonders anfällig gemacht haben.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eDiese Replik stellt \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eUrsus spelaeus\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e als großen pleistozänen Bären mit kräftigem Körperbau, hohem und gewölbtem Schädel, robusten Kiefern, starken Gliedmaßen und einer imposanten Silhouette dar. Die Rekonstruktion berücksichtigt die verfügbaren Erkenntnisse zu Morphometrie, Schädel- und Zahnanatomie, Ernährungsökologie sowie zur engen Beziehung der Art zu europäischen Höhlensystemen.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eSie zeigt damit nicht nur eine Ikone der Eiszeit, sondern auch eines der bedeutendsten fossilen Säugetiere für das Verständnis der Lebensweise und des Aussterbens der pleistozänen Megafauna.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eUngefähre Abmessungen der Höhlenbär-Replik\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eMaßstab 1:35 – vollständiges Modell\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cbr\u003e\u003cspan\u003eLänge: 54 mm\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cspan\u003eHöhe: 100 mm\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cspan\u003eBreite: 48 mm\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eMaßstab 1:20 – vollständiges Modell\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cbr\u003e\u003cspan\u003eLänge: 94 mm\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cspan\u003eHöhe: 175 mm\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cspan\u003eBreite: 84 mm\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e","brand":"Remote Times","offers":[{"title":"1:35 \/ Sin imprimar","offer_id":54876001730828,"sku":"DC-1472-135-SINI","price":49.3,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"1:35 \/ Imprimado","offer_id":54876001763596,"sku":"DC-1472-135-IMPRI","price":56.3,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"1:35 \/ Pintado a mano","offer_id":54876001796364,"sku":"DC-1472-135-PINTA","price":156.9,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"1:20 \/ Sin imprimar","offer_id":54875984560396,"sku":"DC-1471-100-SINI","price":99.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"1:20 \/ Imprimado","offer_id":54875984593164,"sku":"DC-1471-100-IMPRI","price":111.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"1:20 \/ Pintado a mano","offer_id":54875984625932,"sku":"DC-1471-100-PINTA","price":233.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0672\/1106\/7660\/files\/Ursusspelaeus_3.png?v=1784568542"},{"product_id":"ursus-spelaeus-1","title":"Ursus spelaeus","description":"\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cem\u003e\u003cstrong\u003eUrsus spelaeus\u003c\/strong\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e, allgemein als Höhlenbär bekannt, war ein großer Vertreter der Bären aus dem europäischen Pleistozän und eine der bekanntesten Arten der quartären Megafauna. Er bewohnte während des Mittel- und Oberpleistozäns weite Teile Europas und kam insbesondere in gemäßigten, kalten und gebirgigen Lebensräumen vor, die durch offene Wälder, Graslandschaften, Täler und Karstsysteme geprägt waren. Der Artname \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003espelaeus\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e verweist unmittelbar auf Höhlen, da seine Überreste außerordentlich häufig in europäischen Höhlensystemen gefunden werden, die über viele Generationen hinweg als Zufluchtsorte, Überwinterungsplätze und Orte natürlichen Verendens genutzt wurden.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eObwohl \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eUrsus spelaeus\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e eng mit heutigen Braunbären verwandt war, besaß er eine eigenständige und deutlich erkennbare Anatomie. Sein Körper war groß, kräftig und massiv gebaut, mit starken Gliedmaßen, einem breiten Brustkorb und besonders ausgeprägten Vorderkörperpartien. Aus morphometrischer Sicht konnten ausgewachsene Männchen vermutlich Körperlängen von etwa 2,5 bis 3 Metern und bei großen Individuen ein Gewicht von über 400 bis 600 Kilogramm erreichen. Die Art wies einen deutlichen Geschlechtsdimorphismus auf, wobei die Weibchen erheblich kleiner waren. Wie bei anderen Bären variierten diese Werte je nach Alter, Geschlecht, Population und Umweltbedingungen.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eDer Schädel von \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eUrsus spelaeus\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e zählt zu seinen charakteristischsten anatomischen Merkmalen. Er war hoch und massiv, mit einer stark gewölbten Stirn, die deutlicher ausgeprägt war als bei vielen heutigen Braunbären, sowie mit einer relativ kurzen und kräftigen Schnauze. Die Kiefer waren robust, während das Gebiss breite Molaren, große Mahlflächen und eine relative Reduktion der vorderen Prämolaren aufwies. Diese Merkmale stimmen mit einer Ernährung überein, die zu einem großen Teil von pflanzlichen Ressourcen geprägt war.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eEntgegen der verbreiteten Vorstellung eines großen räuberischen Höhlenbewohners deuten zahlreiche Untersuchungen der Zahnmorphologie, des Zahnabriebs und stabiler Isotope darauf hin, dass viele Populationen des Höhlenbären überwiegend pflanzenfressend waren. Ihre Nahrung bestand vermutlich aus Pflanzen, Wurzeln, Knollen, Früchten und anderen pflanzlichen Ressourcen, die vor der Winterruhe verfügbar waren. Bei bestimmten Populationen wurden jedoch auch Hinweise auf omnivore Ernährungsweisen festgestellt, sodass die Nahrung je nach Region, Zeitstellung und lokalem Ressourcenangebot variieren konnte.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eDer Lebenszyklus von \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eUrsus spelaeus\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e war eng mit der Nutzung von Höhlen verbunden. Tausende in europäischen Höhlen geborgene Überreste zeigen, dass diese Tiere solche Orte regelmäßig zur Überwinterung, zur Geburt ihrer Jungen und als Schutz während der härtesten Monate nutzten. Viele Individuen starben während der Winterruhe, insbesondere Jungtiere, alte Tiere oder geschwächte Exemplare. Dies erklärt die massenhaften Ansammlungen von Skeletten, die in bestimmten Fundstellen entdeckt wurden.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eDie enge Bindung an Höhlen begünstigte zudem die außergewöhnlich gute Erhaltung von Knochen, Schädeln und Unterkiefern. Dadurch zählt \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eUrsus spelaeus\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e zu den am besten belegten fossilen Säugetieren des europäischen Pleistozäns.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eUrsus spelaeus\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e lebte gleichzeitig mit anderen großen Tieren der Eiszeit, darunter Mammuts, Wollnashörner, Steppenbisons, Pferde, Riesenhirsche, Höhlenhyänen, Höhlenlöwen, Wölfe und paläolithische Menschengruppen. Sein Aussterben erfolgte gegen Ende des Pleistozäns und noch vor dem endgültigen Verschwinden vieler anderer Arten der europäischen Megafauna.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eSein Rückgang war vermutlich auf eine Kombination aus klimatischen Veränderungen, der Umgestaltung von Lebensräumen, Konkurrenz um geeignete Rückzugsorte sowie direkten oder indirekten menschlichen Einfluss zurückzuführen. Seine ökologische Spezialisierung und seine Abhängigkeit von bestimmten Umweltbedingungen könnten die Art während der klimatisch instabilen Phasen gegen Ende der letzten Kaltzeit besonders anfällig gemacht haben.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eDiese Replik stellt \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eUrsus spelaeus\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e als großen pleistozänen Bären mit kräftigem Körperbau, hohem und gewölbtem Schädel, robusten Kiefern, starken Gliedmaßen und einer imposanten Silhouette dar. Die Rekonstruktion berücksichtigt die verfügbaren Erkenntnisse zu Morphometrie, Schädel- und Zahnanatomie, Ernährungsökologie sowie zur engen Beziehung der Art zu europäischen Höhlensystemen.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eSie zeigt damit nicht nur eine Ikone der Eiszeit, sondern auch eines der bedeutendsten fossilen Säugetiere für das Verständnis der Lebensweise und des Aussterbens der pleistozänen Megafauna.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eUngefähre Abmessungen der Höhlenbär-Replik\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eMaßstab 1:35 – vollständiges Modell\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cbr\u003e\u003cspan\u003eLänge: 54 mm\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cspan\u003eHöhe: 100 mm\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cspan\u003eBreite: 48 mm\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eMaßstab 1:20 – vollständiges Modell\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cbr\u003e\u003cspan\u003eLänge: 94 mm\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cspan\u003eHöhe: 175 mm\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cspan\u003eBreite: 84 mm\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e","brand":"Remote Times","offers":[{"title":"1:35 \/ Sin imprimar","offer_id":54876014543116,"sku":"DC-1473-135-SINI","price":61.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"1:35 \/ Imprimado","offer_id":54876014575884,"sku":"DC-1473-135-IMPRI","price":73.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"1:35 \/ Pintado a mano","offer_id":54876014608652,"sku":"DC-1473-135-PINTA","price":214.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"1:20 \/ Sin imprimar","offer_id":54876014641420,"sku":"DC-1473-120-SINI","price":116.5,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"1:20 \/ Imprimado","offer_id":54876014674188,"sku":"DC-1473-120-IMPRI","price":130.5,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"1:20 \/ Pintado a mano","offer_id":54876014706956,"sku":"DC-1473-120-PINTA","price":296.6,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0672\/1106\/7660\/files\/Ursusspelaeus_6.png?v=1784570593"},{"product_id":"suchomimus-tenerensis-8","title":"Suchomimus tenerensis","description":"\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cem\u003e\u003cstrong\u003eSuchomimus tenerensis\u003c\/strong\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e\u003cem\u003e\u003cstrong\u003e \u003c\/strong\u003e\u003c\/em\u003ewar ein großer spinosaurider Theropode aus der Unterkreide Afrikas. Bekannt ist die Art durch Fossilfunde aus der Elrhaz-Formation in der Region Gadoufaoua in der Ténéré-Wüste im heutigen Niger. Das Taxon wurde 1998 von Sereno und Kollegen wissenschaftlich beschrieben und zählt zu den am besten bekannten Spinosauriden Gondwanas. Zugleich ist es von großer Bedeutung für das Verständnis der Evolution großer, langschnäuziger Theropoden, deren Lebensweise eng mit Flussökosystemen verbunden war. Der Gattungsname bedeutet „Krokodilnachahmer“ und verweist auf die langgestreckte und niedrige Form des Schädels, während sich das Artepitheton \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003etenerensis\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e auf die Ténéré-Wüste bezieht, in der die Fossilien entdeckt wurden.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eDas bekannte Fossilmaterial von \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eSuchomimus\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e umfasst einen unvollständigen Schädel sowie große Teile des postcranialen Skeletts, darunter Elemente der Kiefer, Wirbel, Rippen, des Schultergürtels, der Vordergliedmaßen, des Beckens und der Hintergliedmaßen. In der Erstbeschreibung wurde das Tier als eng mit \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eBaryonyx\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e verwandter Spinosauride eingeordnet. Beide Taxa teilen eine Kombination aus langgestrecktem Schädel, schmalen Kiefern, konischen Zähnen und einer großen Handkralle am ersten Finger.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eDie Entdeckung von \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eSuchomimus\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e unterstützte die Vorstellung, dass Spinosauriden eine hoch spezialisierte Linie innerhalb der Theropoden bildeten, deren Schädelanatomie sich deutlich von der großer, stärker generalisierter Räuber wie Allosauroidea oder Tyrannosauroidea unterschied.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eAus morphometrischer Sicht war \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eSuchomimus tenerensis\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e ein großer Theropode. Für das bekannte Exemplar wird gewöhnlich eine Körperlänge von etwa 10 bis 11 Metern angenommen. Wahrscheinlich hatte dieses Individuum seine maximale adulte Größe zum Zeitpunkt seines Todes jedoch noch nicht erreicht.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eDer Körper war zweibeinig, langgestreckt und durch einen relativ niedrigen Schädel, kräftige Hintergliedmaßen, einen langen Schwanz zur Stabilisierung und besonders robuste Vordergliedmaßen gekennzeichnet. Die Arme waren stärker entwickelt als bei vielen anderen großen Theropoden und trugen sehr große Handkrallen, insbesondere am Daumen. Diese könnten zum Erfassen, Festhalten oder Manipulieren von Beutetieren eingesetzt worden sein.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eDie Kombination aus beträchtlicher Körpergröße, kräftigen Armen und langem Rostrum verlieh \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eSuchomimus\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e eine Silhouette, die sich deutlich von jener anderer fleischfressender Dinosaurier der afrikanischen Kreidezeit unterschied.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eDer Schädel von \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eSuchomimus\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e war lang, schmal und niedrig. Seine Schnauze erinnerte in den allgemeinen Proportionen an die einiger langschnäuziger Krokodile, obwohl es sich um einen vollständig andersartigen theropoden Dinosaurier handelte.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eDie Kiefer enthielten zahlreiche konische, leicht nach hinten gebogene Zähne, die seitlich weniger stark abgeflacht waren als die Zähne großer Theropoden, die auf das Zerschneiden von Fleisch spezialisiert waren. Diese Bezahnung, die Verbreiterung am vorderen Ende der Schnauze und die langgestreckten Kiefer sprechen für eine Ernährung mit deutlich piscivorem Anteil. Das Tier war vermutlich in der Lage, große Fische und andere aquatische oder semiaquatische Beutetiere zu fangen.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eDennoch sollte \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eSuchomimus\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e nicht als ausschließlich fischfressend interpretiert werden. Seine Größe, kräftigen Vordergliedmaßen und funktionelle Bezahnung hätten es ihm ebenfalls ermöglicht, kleine bis mittelgroße Landwirbeltiere zu erbeuten, Aas zu nutzen oder unterschiedliche Ressourcen entlang von Flussufern auszuschöpfen.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eVergleichende Untersuchungen der Zähne von \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eSuchomimus\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e und \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eSarcosuchus\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e aus derselben Elrhaz-Formation weisen außerdem auf eine mögliche ökologische Nähe dieser beiden großen Räuber in wassergebundenen Lebensräumen hin.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eDie dorsale Anatomie von \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eSuchomimus\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e umfasste Wirbel mit verlängerten Neuralfortsätzen, die entlang des Rückens ein niedriges Segel oder einen Kamm bildeten. Diese Struktur war wesentlich weniger stark ausgeprägt als bei \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eSpinosaurus\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e, reichte jedoch aus, um dem Tier ein erhöhtes und gut erkennbares Rückenprofil zu verleihen.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eMögliche Funktionen könnten visuelle Zurschaustellung, Signalwirkung, die Einlagerung von Weichgewebe oder die Stützung eines Rückenkamms gewesen sein. Die genaue Funktion bleibt jedoch unklar. Insgesamt zeigt \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eSuchomimus\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e einen intermediären Körperbau innerhalb der Spinosauridae: In vielen Merkmalen stand er \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eBaryonyx\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e näher als den stärker spezialisierten Formen, war jedoch bereits deutlich an Flusssysteme und aquatische Beute angepasst.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eSuchomimus tenerensis\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e lebte während des Aptiums bis Albiums vor etwa 120 bis 112 Millionen Jahren in den kontinentalen Ökosystemen der Elrhaz-Formation. Diese Landschaften bestanden aus Flusssystemen, Überschwemmungsebenen, Wasserläufen und Feuchtgebieten mit einer außergewöhnlich vielfältigen Tierwelt.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eDas Tier lebte gemeinsam mit pflanzenfressenden Dinosauriern wie \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eOuranosaurus\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e, \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eLurdusaurus\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e und \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eNigersaurus\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e, großen Crocodyliformes wie \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eSarcosuchus\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e, großen Fischen, Schildkröten und zahlreichen weiteren Wirbeltieren.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eInnerhalb dieses Ökosystems nahm \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eSuchomimus\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e wahrscheinlich die Rolle eines großen Räubers der Gewässerränder ein. Es verband die Fähigkeiten eines terrestrischen Jägers mit klaren Anpassungen an den Fang von Beute in fluvialen Lebensräumen.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eUngefähre Abmessungen der Suchomimus-Replik\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eMaßstab 1:57 – vollständiges Modell\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cbr\u003e\u003cspan\u003eLänge: 97 mm\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cspan\u003eHöhe: 71 mm\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cspan\u003eBreite: 79 mm\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cspan\u003eLänge von der Schnauze bis zur Schwanzspitze: 175 mm\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eMaßstab 1:35 – vollständiges Modell\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cbr\u003e\u003cspan\u003eLänge: 157 mm\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cspan\u003eHöhe: 116 mm\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cspan\u003eBreite: 129 mm\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cspan\u003eLänge von der Schnauze bis zur Schwanzspitze: 285 mm\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e","brand":"Remote Times","offers":[{"title":"1:57 \/ Sin imprimar","offer_id":54880148947212,"sku":"DC-1486-157-SINI","price":42.7,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"1:57 \/ Imprimado","offer_id":54880148979980,"sku":"DC-1486-157-IMPRI","price":49.7,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"1:57 \/ Pintado a mano","offer_id":54880149012748,"sku":"DC-1486-157-PINTA","price":165.9,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"1:35 \/ Sin imprimar","offer_id":54880149045516,"sku":"DC-1486-135-SINI","price":69.6,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"1:35 \/ Imprimado","offer_id":54880149078284,"sku":"DC-1486-135-IMPRI","price":79.6,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"1:35 \/ Pintado a mano","offer_id":54880149111052,"sku":"DC-1486-135-PINTA","price":207.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0672\/1106\/7660\/files\/Suchomimus_40.jpg?v=1784886409"},{"product_id":"triceratops-horridus-1","title":"Triceratops horridus","description":"\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cem\u003e\u003cstrong\u003eTriceratops horridus\u003c\/strong\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e war ein großer chasmosauriner Ceratopsier aus der Oberkreide Nordamerikas. Bekannt ist die Art vor allem durch Fossilfunde aus der Hell-Creek-Formation sowie aus vergleichbaren geologischen Einheiten wie der Lance-, Laramie-, Denver- und Frenchman-Formation. Sie lebte im späten Maastrichtium, während der letzten Millionen Jahre vor dem Massenaussterben an der Kreide-Paläogen-Grenze, und zählt zu den bekanntesten Arten der terrestrischen Ökosysteme Laramidias. \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eTriceratops horridus\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e wurde 1889 von Othniel Charles Marsh erstmals wissenschaftlich beschrieben und gehört zu den Ceratopsidae, einer Gruppe großer pflanzenfressender Dinosaurier mit Rostralschnabel, Zahnbatterien, Nackenschild und stark entwickelten Hörnern.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eInnerhalb der Gattung \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eTriceratops\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e unterscheidet sich \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eT. horridus\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e von \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eT. prorsus\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e durch eine Kombination aus Schädelmerkmalen und stratigraphischer Verbreitung. Morphometrische und kladistische Untersuchungen haben zahlreiche früher vorgeschlagene \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eTriceratops\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e-Arten im Wesentlichen auf zwei Hauptformen reduziert: \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eT. horridus\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e und \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eT. prorsus\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e. Sie unterscheiden sich unter anderem in den Proportionen des Gesichtsschädels, der Ausbildung der Supraorbitalhörner und weiteren anatomischen Einzelheiten des Schädels.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eIn der Hell-Creek-Formation tritt \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eT. horridus\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e besonders häufig in den unteren und mittleren Schichten auf, während \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eT. prorsus\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e in den oberen Schichten dominiert. Dieses Muster wurde als möglicher evolutionärer Übergang innerhalb der \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eTriceratops\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e-Linie gegen Ende der Kreidezeit interpretiert.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eAus morphometrischer Sicht war \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eTriceratops horridus\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e ein sehr großer Ceratopside. Große adulte Individuen konnten eine Körperlänge von ungefähr 8 bis 9 Metern, eine Hüfthöhe von etwa 2,5 bis 3 Metern und ein geschätztes Körpergewicht von rund 6 bis 10 Tonnen erreichen. Diese Werte variierten je nach Exemplar und verwendeter Berechnungsmethode.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eDer Körper war vierbeinig, niedrig, breit und außerordentlich robust. Die kräftigen Gliedmaßen waren an das Tragen einer erheblichen Körpermasse angepasst.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eDer Kopf gehörte zu den eindrucksvollsten anatomischen Strukturen des Tieres. Bei großen erwachsenen Exemplaren konnte der Schädel eine Länge von mehr als 2 Metern erreichen. Er besaß einen vorderen Hornschnabel, tiefe Kiefer und Zahnbatterien, die auf das Abtrennen und Verarbeiten widerstandsfähiger Pflanzen spezialisiert waren.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eDas bekannteste Merkmal von \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eTriceratops horridus\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e war der mit drei Hörnern versehene Schädel: zwei große Supraorbitalhörner über den Augen und ein kürzeres Nasenhorn auf der Schnauze. Bei \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eT. horridus\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e waren die Überaugenhörner meist relativ lang und deutlich ausgeprägt, insbesondere im Vergleich zu einigen Formen von \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eT. prorsus\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eDer Nackenschild war massiv, kurz und breit und besaß keine großen Parietalfenster, wie sie bei vielen anderen Ceratopsiden vorkamen. Sein Rand wurde von Epiossifikationen gesäumt, deren Form sich während des Wachstums veränderte.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eDie Schädeloberfläche zeigte eine intensive Gefäßversorgung und starke Knochenumbildung. Dies weist darauf hin, dass Hörner und Nackenschild nicht nur passive Verteidigungsstrukturen waren, sondern lebende anatomische Elemente, die möglicherweise der visuellen Zurschaustellung, der individuellen Erkennung, der innerartlichen Konkurrenz und der Abwehr großer Räuber dienten.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eUntersuchungen zur Schädelmorphologie von \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eTriceratops\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e heben insbesondere den massiven, gut durchbluteten und stark verstärkten Nackenschild als eines der wichtigsten Merkmale der Gattung hervor.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eDie Ernährung von \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eTriceratops horridus\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e bestand aus terrestrischer Vegetation. Der Rostralschnabel diente vermutlich dazu, Zweige, Blätter, Triebe und widerstandsfähiges Pflanzenmaterial abzutrennen, während die Zahnbatterien die Nahrung mithilfe eines kontinuierlichen Zahnersatzsystems verarbeiteten.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eIm Gegensatz zu Pflanzenfressern mit leichter gebauten Schädeln verband \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eTriceratops\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e einen enormen Kopf mit kräftiger Kiefermuskulatur und einem Hals, der große Belastungen tragen konnte. Diese Anatomie spricht für eine Spezialisierung auf niedrige bis mittelhohe Vegetation. Zur möglichen Nahrung gehörten Bedecktsamer, Farne, Palmfarne, junge Koniferen und weitere Pflanzen der nordamerikanischen Überschwemmungsebenen des Maastrichtiums.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eTriceratops horridus\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e bewohnte artenreiche und dynamische kontinentale Ökosysteme mit Überschwemmungsebenen, Flussläufen, Auwäldern und saisonal feuchten Lebensräumen.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eDie Art teilte ihren Lebensraum mit Dinosauriern wie \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eTyrannosaurus rex\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e, \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eEdmontosaurus\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e, \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eAnkylosaurus\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e, \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003ePachycephalosaurus\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e, \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eThescelosaurus\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e und zahlreichen kleinen Theropoden. Hinzu kamen Crocodyliformes, Schildkröten, Fische, Amphibien, Säugetiere und frühe Vögel.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eInnerhalb dieses Ökosystems gehörte \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eTriceratops\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e zu den dominierenden großen Pflanzenfressern und zu den häufigsten Bestandteilen der Hell-Creek-Fauna. Sein außergewöhnlich reichhaltiger Fossilbericht umfasst Schädel aus verschiedenen ontogenetischen Entwicklungsstadien sowie zahlreiche postcraniale Überreste.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eUngefähre Abmessungen der Triceratops-Replik\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eMaßstab 1:57 – vollständiges Modell\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cbr\u003e\u003cspan\u003eLänge: 122 mm\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cspan\u003eHöhe: 68 mm\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cspan\u003eBreite: 88 mm\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cspan\u003eLänge von der Schnauze bis zur Schwanzspitze: 158 mm\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eMaßstab 1:35 – vollständiges Modell\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cbr\u003e\u003cspan\u003eLänge: 198 mm\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cspan\u003eHöhe: 111 mm\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cspan\u003eBreite: 143 mm\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cspan\u003eLänge von der Schnauze bis zur Schwanzspitze: 257 mm\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e","brand":"Remote Times","offers":[{"title":"1:57 \/ Sin imprimar","offer_id":54880176865548,"sku":"DC-1487-157-SINI","price":53.2,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"1:57 \/ Imprimado","offer_id":54880176898316,"sku":"DC-1487-157-IMPRI","price":60.2,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"1:57 \/ Pintado a mano","offer_id":54880176931084,"sku":"DC-1487-157-PINTA","price":174.3,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"1:35 \/ Sin imprimar","offer_id":54880176963852,"sku":"DC-1487-135-SINI","price":114.6,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"1:35 \/ Imprimado","offer_id":54880176996620,"sku":"DC-1487-135-IMPRI","price":124.6,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"1:35 \/ Pintado a 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data-start=\"0\" data-end=\"316\"\u003e.\u003c\/strong\u003e Die Komposition rekonstruiert eine warme und feuchte Umwelt mit Flussarmen, schlammigen Ufern, Sandbänken und flachen Gewässern, in der große semiaquatische Räuber gemeinsam mit Fischen, Schildkröten, Krokodyliformen und weiteren Wirbeltieren lebten, die für die berühmte Bahariya-Formation charakteristisch sind. Anders als eine rein fantastische Szene ist diese Vergesellschaftung im allgemeinen Rahmen der afrikanischen Faunen des Cenomaniums paläobiologisch durchaus plausibel.\u003cspan aria-hidden=\"true\" class=\"PDq2pG_selectionAnchor\"\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-start=\"800\" data-end=\"1341\"\u003e\u003cem data-start=\"800\" data-end=\"827\"\u003e\u003cstrong data-start=\"801\" data-end=\"826\"\u003eSpinosaurus mirabilis\u003c\/strong\u003e\u003c\/em\u003e ist eine Spinosauridenart, die 2026 von Paul Sereno und Kollegen auf Grundlage von Fossilien aus dem frühen bis mittleren Cenomanium Nigers beschrieben wurde und etwa 95 Millionen Jahre alt ist. Sie stellt die erste neue gültige Art der Gattung \u003cem data-start=\"1073\" data-end=\"1086\"\u003eSpinosaurus\u003c\/em\u003e dar, die seit mehr als einem Jahrhundert beschrieben wurde, und unterscheidet sich von \u003cem data-start=\"1174\" data-end=\"1199\"\u003eSpinosaurus aegyptiacus\u003c\/em\u003e durch mehrere diagnostische Merkmale, darunter einen außergewöhnlich großen, sichelförmigen Schädelkamm über der Nasal- und Präfrontalregion.\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-start=\"1343\" data-end=\"1757\"\u003eDie Art erreichte schätzungsweise etwa 12 bis 13 Meter Körperlänge und eine Masse von ungefähr 5 bis 7 Tonnen. Der langgestreckte, schmale Schädel mit nach hinten verlagerten Nasenöffnungen und konischen, ungezähnten Zähnen weist deutlich auf eine Anpassung an den Fischfang hin. Die ineinandergreifenden Vorderzähne dürften wie eine effektive Falle funktioniert haben, um glitschige aquatische Beute festzuhalten.\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-start=\"1759\" data-end=\"2209\"\u003eIm Gegensatz zu stärker aquatischen Interpretationen, die für andere Spinosauriden vorgeschlagen wurden, wird \u003cem data-start=\"1869\" data-end=\"1892\"\u003eSpinosaurus mirabilis\u003c\/em\u003e als ufernaher Räuber und Watjäger interpretiert, der an kontinentale Flusssysteme fernab der Küste angepasst war. Wahrscheinlich jagte er überwiegend in flachem Wasser und könnte sich dabei in gewisser Weise wie ein „riesiger Reiher“ durch Flüsse und Überschwemmungsgebiete bewegt haben, um große Fische zu erbeuten.\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-start=\"2211\" data-end=\"3234\"\u003e\u003cem data-start=\"2211\" data-end=\"2238\"\u003e\u003cstrong data-start=\"2212\" data-end=\"2237\"\u003eStomatosuchus inermis\u003c\/strong\u003e\u003c\/em\u003e war dagegen ein großer Krokodyliformer von außergewöhnlicher Morphologie, bekannt für seinen langen, breiten und abgeflachten Schädel sowie seine ungewöhnlich gebauten Kiefer, die ihn klar von anderen zeitgenössischen Krokodyliformen unterscheiden. Sein Name verweist sinngemäß auf ein „Krokodilmaul“, obwohl sein tatsächliches Erscheinungsbild weit ungewöhnlicher gewesen sein dürfte als das eines heutigen Krokodils. Traditionell wird er als großer semiaquatischer Reptilientyp interpretiert, der mit Flüssen, Lagunen und ruhigen Gewässern verbunden war und einen Schnauzenbau besaß, der an die Aufnahme aquatischer Beute oder kleiner Tiere aus Uferhabitaten angepasst gewesen sein könnte. Die extrem niedrige und stark verbreiterte Schädelform deutet auf eine andere Ernährungsstrategie hin als bei robusteren Krokodyliformen und möglicherweise auf eine Spezialisierung auf Wasserorganismen, Fische oder kleine Wirbeltiere, die nahe der Wasseroberfläche oder am Gewässerboden erbeutet wurden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-start=\"3236\" data-end=\"4047\"\u003eAus paläoökologischer Sicht ist die Interaktion zwischen \u003cem data-start=\"3293\" data-end=\"3316\"\u003eSpinosaurus mirabilis\u003c\/em\u003e und \u003cem data-start=\"3321\" data-end=\"3344\"\u003eStomatosuchus inermis\u003c\/em\u003e besonders reizvoll, da beide wassergeprägte Lebensräume genutzt haben dürften, wahrscheinlich jedoch teilweise unterschiedliche ökologische Nischen besetzten. \u003cem data-start=\"3504\" data-end=\"3517\"\u003eSpinosaurus\u003c\/em\u003e erscheint als deutlich größerer, mobilerer Spitzenprädator, der zwischen festem Land und aquatischen Bereichen wechseln konnte, während \u003cem data-start=\"3654\" data-end=\"3669\"\u003eStomatosuchus\u003c\/em\u003e eher als Bewohner von sumpfigen Zonen, ruhigen Seitenarmen und langsam fließenden Gewässern interpretiert wird. Diese ökologische Differenzierung ermöglicht eine visuell reichhaltige und wissenschaftlich interessante Szene, in der beide Tiere in territorialer Spannung, gegenseitiger Beobachtung oder einfach als Mitbewohner desselben Uferlebensraums dargestellt werden können.\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-start=\"4049\" data-end=\"4635\"\u003eDie Umgebung des Dioramas erinnert an ein üppiges afrikanisches Ökosystem des Cenomaniums mit an Feuchtgebiete angepasster Vegetation, weichen Böden, Schlammbänken, freiliegenden Wurzeln, angeschwemmten Stämmen und einer warmen Atmosphäre, wie sie für große tropische Flusssysteme typisch war. In diesem Kontext unterstreicht die gleichzeitige Darstellung eines riesigen Spinosauriden und eines Krokodyliformen mit außergewöhnlich breiter Schnauze die bemerkenswerte Vielfalt großer Räuber, die in den Bahariya-Ökosystemen an aquatische oder semiaquatische Lebensweisen angepasst waren.\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-start=\"4637\" data-end=\"4679\"\u003e\u003cstrong data-start=\"4637\" data-end=\"4679\"\u003eUngefähre Abmessungen des Spinosaurus:\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-start=\"4681\" data-end=\"4823\"\u003e\u003cstrong data-start=\"4681\" data-end=\"4720\"\u003eMaßstab 1:57 – vollständiges Modell\u003c\/strong\u003e\u003cbr data-start=\"4720\" data-end=\"4723\"\u003eLänge: 121 mm\u003cbr data-start=\"4736\" data-end=\"4739\"\u003eHöhe: 71 mm\u003cbr data-start=\"4750\" data-end=\"4753\"\u003eBreite: 75 mm\u003cbr data-start=\"4766\" data-end=\"4769\"\u003eLänge von der Schnauze bis zur Schwanzspitze: 210 mm\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-start=\"4825\" data-end=\"4966\" data-is-last-node=\"\" data-is-only-node=\"\"\u003e\u003cstrong data-start=\"4825\" data-end=\"4864\"\u003eMaßstab 1:35 – vollständiges Modell\u003c\/strong\u003e\u003cbr data-start=\"4864\" data-end=\"4867\"\u003eLänge: 197 mm\u003cbr data-start=\"4880\" data-end=\"4883\"\u003eHöhe: 115 mm\u003cbr data-start=\"4895\" data-end=\"4898\"\u003eBreite: 122 mm\u003cbr data-start=\"4911\" data-end=\"4914\"\u003eLänge von der Schnauze bis zur Schwanzspitze: 345 mm\u003c\/p\u003e\n\u003c\/div\u003e\n\u003c\/div\u003e\n\u003c\/div\u003e\n\u003c\/div\u003e\n\u003c\/div\u003e\n\u003c\/div\u003e\n\u003c\/section\u003e\n\u003c\/div\u003e\n\u003c\/div\u003e","brand":"Remote Times","offers":[{"title":"1:57 \/ Sin imprimar","offer_id":62022343262476,"sku":"DC-1524-157-SINI","price":59.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"1:57 \/ Imprimado","offer_id":62022343295244,"sku":"DC-1524-157-IMPRI","price":71.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"1:57 \/ Pintado a mano","offer_id":62022343328012,"sku":"DC-1524-157-PINTA","price":197.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"1:35 \/ Sin imprimar","offer_id":62021440241932,"sku":"DC-1523-135-SINI","price":112.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"1:35 \/ Imprimado","offer_id":62021440274700,"sku":"DC-1523-135-IMPRI","price":132.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"1:35 \/ Pintado a mano","offer_id":62021440307468,"sku":"DC-1523-135-PINTA","price":277.5,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0672\/1106\/7660\/files\/SpinosaurusStomatosuchus_3.jpg?v=1786089547"},{"product_id":"iberospinus-natarioi-1","title":"Iberospinus natarioi","description":"\u003cp data-end=\"466\" data-start=\"0\"\u003e\u003cem\u003e\u003cstrong data-end=\"24\" data-start=\"0\"\u003eIberospinus natarioi\u003c\/strong\u003e\u003c\/em\u003e ist ein kürzlich beschriebener Spinosauridae-Theropode, der während der Unterkreide (Barremium, vor etwa 130 Millionen Jahren) im heutigen \u003cspan class=\"hover:entity-accent entity-underline inline cursor-pointer align-baseline\"\u003e\u003cspan class=\"whitespace-normal\"\u003ePortugal\u003c\/span\u003e\u003c\/span\u003e, genauer gesagt in der Papo-Seco-Formation, lebte. Dieses Taxon stellt einen der vollständigsten bekannten Spinosauriden der iberischen Halbinsel dar und liefert relevante Informationen über die frühe Vielfalt der Gruppe in Westeuropa.\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-end=\"901\" data-start=\"468\"\u003eEs handelt sich um einen mittelgroßen Theropoden innerhalb der Spinosauridae, mit einer geschätzten Länge von \u003cstrong data-end=\"578\" data-start=\"562\"\u003e6 bis 9 Metern\u003c\/strong\u003e und einer ungefähren Körpermasse von \u003cstrong data-end=\"630\" data-start=\"613\"\u003e1–2 Tonnen\u003c\/strong\u003e, obwohl diese Zahlen aufgrund des unvollständigen Fossilmaterials vorläufig sind. Die Überreste umfassen Schädelelemente, Wirbel, Rippen, Teile des Beckengürtels und Gliedmaßen, was eine relativ detaillierte anatomische Rekonstruktion ermöglichte.\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-end=\"1340\" data-start=\"903\"\u003eDer Schädel, obwohl fragmentarisch, zeigt typische Merkmale der Spinosauriden, wie eine \u003cstrong data-end=\"1028\" data-start=\"998\"\u003everlängerte und schmale Schnauze\u003c\/strong\u003e mit konischen und leicht zurückgebogenen Zähnen, die keine ausgeprägten Serrationen aufweisen und an das Fangen von Wasserbeute wie Fischen angepasst sind. Es wurden charakteristische Merkmale im Kiefer- und Zahnbereich identifiziert, die \u003cem data-end=\"1268\" data-start=\"1255\"\u003eIberospinus\u003c\/em\u003e von anderen europäischen Spinosauriden wie \u003cem data-end=\"1317\" data-start=\"1307\"\u003eBaryonyx\u003c\/em\u003e oder \u003cem data-end=\"1339\" data-start=\"1320\"\u003eVallibonavenatrix\u003c\/em\u003e unterscheiden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-end=\"1702\" data-start=\"1342\"\u003eDas axiale Skelett weist Wirbel mit verlängerten Zentren und möglicherweise einem gewissen Grad an Pneumatisierung auf, obwohl diese weniger entwickelt ist als bei abgeleiteteren Spinosauriden. Es gibt keine eindeutigen Beweise für ein hohes „Rückensegel“ wie bei \u003cem data-end=\"1581\" data-start=\"1568\"\u003eSpinosaurus\u003c\/em\u003e, aber Hinweise auf etwas verlängerte Neuralfortsätze, was auf das Vorhandensein eines niedrigen oder moderaten Rückenkamm deutet.\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-end=\"2087\" data-start=\"1704\"\u003eDie Vordergliedmaßen waren robust, mit gut entwickelten Humeri und starken Krallen, die wahrscheinlich zum Fangen von Beute oder zur Manipulation von Nahrung dienten, in Übereinstimmung mit anderen Mitgliedern des Klades. Die Hintergliedmaßen, obwohl nicht vollständig bekannt, deuten auf ein Tier hin, das zur zweibeinigen Fortbewegung fähig war, möglicherweise mit einer gewissen Anpassung an Fluss- oder semi-aquatische Umgebungen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-is-only-node=\"\" data-is-last-node=\"\" data-end=\"2568\" data-start=\"2089\"\u003eAus phylogenetischer Sicht nimmt \u003cstrong data-end=\"2151\" data-start=\"2127\"\u003eIberospinus natarioi\u003c\/strong\u003e eine basale Position innerhalb der Spinosauridae ein und zeigt eine Kombination aus primitiven und abgeleiteten Merkmalen, die zur Klärung der frühen Evolution der Gruppe beitragen. Seine Entdeckung stärkt die Hypothese einer weiten Verbreitung von Spinosauriden in Europa während der Unterkreide und legt nahe, dass die Iberische Halbinsel ein wichtiges Gebiet für die frühe Diversifizierung dieser semi-aquatischen Theropoden war.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eUngefähre Maße des Iberospinus:\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\u003cspan\u003eMaßstab 1:35 Komplett. Beinhaltet Farnbedeckung\u003c\/span\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\u003cspan\u003eLänge 94 mm\u003c\/span\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cspan\u003eHöhe 134 mm\u003c\/span\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cspan\u003eBreite 107 mm\u003c\/span\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cspan\u003eLänge Schnauze-Schwanz 257 mm\u003c\/span\u003e\u003cspan\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cul\u003e\u003c\/ul\u003e\n\u003c\/ul\u003e","brand":"Remote Times","offers":[{"title":"1:35 \/ Ungrundiert","offer_id":62070429024524,"sku":"DC-1554-135-SINI","price":86.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"1:35 \/ Vorbereitet","offer_id":62070429057292,"sku":"DC-1554-135-IMPRI","price":93.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"1:35 \/ Handbemalt","offer_id":62070429090060,"sku":"DC-1554-135-PINTA","price":220.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0672\/1106\/7660\/files\/Iberospinus_nest5.jpg?v=1788697816"}],"url":"https:\/\/dinosauriacreatures.com\/de\/collections\/remote-times-figures.oembed?page=2","provider":"Dinosauria Creatures","version":"1.0","type":"link"}