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Produktdetails

Produktbeschreibung und Maße

Supayacetus muizoni war ein Archäozet aus der Familie der Basilosauridae, einer Gruppe vollständig aquatischer Urwale, die im Mittel- bis Späteozän vor etwa 40–37 Millionen Jahren in den Küstengewässern des heutigen Peru lebten. Er stellt eine sehr wichtige Übergangsform in der frühen Evolution der Wale dar, die eine Kombination aus primitiven Merkmalen älterer Archäozeten und bereits eindeutig an das vollständige Meeresleben angepassten Eigenschaften zeigt. Seine Fossilien stammen aus der Paracas-Formation im Pisco-Becken, einer außergewöhnlich reichen Region für fossile Meerestiere im südamerikanischen Pazifik.

Die Gattung wurde 2011 anhand des Holotypus MUSM 1465 beschrieben, einem Teilskelett, bestehend aus Schädelfragmenten, Wirbeln, Rippen, Zähnen sowie Elementen der Vordergliedmaßen und des Brustbeins. Der Name Supayacetus kombiniert „Supay“, eine Inka-Gottheit der Unterwelt und des Todes, mit dem griechischen Begriff ketos („Wal“), während der Artname muizoni den französischen Paläontologen Christian de Muizon für seine Beiträge zur peruanischen Paläontologie ehrt.

Biometrisch handelte es sich um einen relativ kleinen bis mittelgroßen Wal für einen Basilosauriden, wahrscheinlich mit einer Länge von etwa 5–6 Metern, deutlich größer als frühe Archäozeten wie Protocetus, aber kleiner als spätere Giganten wie Basilosaurus. Sein Körper muss länglich und stromlinienförmig gewesen sein, mit zu funktionsfähigen Flossen umgebildeten Vordergliedmaßen und einer kräftigen axialen Muskulatur für wellenförmiges Schwimmen. Obwohl keine vollständigen Schwanzreste erhalten sind, ist es plausibel, das Vorhandensein einer gut entwickelten Schwanzflosse, ähnlich der anderer Basilosauriden, anzunehmen.

Anatomisch ist Supayacetus besonders interessant, da er ein Mosaik evolutionärer Merkmale aufweist. Sein Brustbein besaß ein T-förmiges Manubrium, eine relativ primitive Eigenschaft, die eher an semi-aquatische Archäozeten wie Rodhocetus oder Georgiacetus erinnert als an abgeleitetere Basilosauriden. Diese Morphologie deutet darauf hin, dass er trotz seiner vollständigen Anpassung an das Meeresleben noch bestimmte ursprüngliche anatomische Konfigurationen bewahrt hatte. Die Schulter bestand aus einem breiten, robusten Schulterblatt und einem halbkugelförmigen, gut entwickelten Oberarmknochen, um die stabilisierenden Bewegungen der Brustflossen während des Schwimmens zu unterstützen.

Das Gebiss offenbart ein aktives maritimes Raubtier. Seine hinteren Zähne besaßen eine große zentrale Höckerspitze, begleitet von akzessorischen Dentikeln, ein typisches Merkmal der Basilosauriden, das zum Festhalten und Zerreißen glitschiger Beute angepasst war. Dies deutet auf eine Ernährung hin, die wahrscheinlich auf Knochenfischen, kleinen Meerestieren und Kopffüßern basierte, die er in relativ produktiven Küstengebieten erbeutet hätte. Er hätte keine Filtration wie moderne Bartenwale praktiziert, sondern direkte Prädation durch Bisse.

Die Paläoumwelt, in der er lebte, war ganz anders als das heutige Peru. Während des Eozäns war die Region von einem relativ flachen und für die damalige Zeit überraschend kalten Küstenmeer bedeckt, wahrscheinlich beeinflusst von Meeresströmungen, die in gewissem Maße dem heutigen Humboldt-System vergleichbar sind. Das Vorkommen von Kaltwasserforaminiferen und pelagischen Fischresten deutet auf hochproduktive marine Ökosysteme hin, die in der Lage waren, frühe große marine Raubtiere zu ernähren. In dieser Umgebung lebte er zusammen mit anderen archaischen Walen wie Ocucajea sowie noch primitiveren Protocetiden.

Aus evolutionärer Sicht nimmt Supayacetus muizoni eine wichtige Position ein, da er zum Verständnis des Übergangs zwischen frühen Archäozeten und vollständig modernen Walen beiträgt. Jahrelang wurde er aufgrund seiner archaischen anatomischen Merkmale als einer der basalsten Basilosauriden interpretiert, obwohl jüngste phylogenetische Studien eine mögliche engere Beziehung zu abgeleiteten Formen in der Nähe der Vorfahren moderner Wale (Neoceti) nahegelegt haben. Dies macht Supayacetus zu einem Schlüsselstück, um zu verstehen, wie sich die marine Fortbewegung, die thorakale Anatomie und die prädatorischen Anpassungen bei den ersten vollständig ozeanischen Walen entwickelten.

Ungefähre Maße des Supayacetus:

  • Maßstab 1:35 komplett
    • Länge 135 mm
    • Höhe 42  mm
    • Breite 48 mm
    • Länge Schnauze-Schwanz 145 mm
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Alle Replikate werden vor dem Versand gründlich geprüft und sorgfältig verpackt, um Transportschäden zu vermeiden.

Modellinformationen

Die Posen der Modelle zielen darauf ab, jeden Charakter auf die wissenschaftlich sinnvollste Weise darzustellen und so das Leben und die Bräuche der prähistorischen und aktuellen Fauna zu offenbaren.

Jeder Charakter hat seine eigene Persönlichkeit und entwickelt sich in unterschiedlichen Lebensszenarien; Geburt, Jugend und Spiel, Jagen, Füttern, Kämpfen, Balzen, Tod und viele andere Szenen ihres täglichen Lebens, immer aus der kreativen Perspektive ihrer Designer.

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